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Grüne holen alle vier Direktmandate in der Region

Erfolg auf der ganzen Linie für die Grünen, empfindliche Schlappe für die CDU: Während der Wahlsieger auf Landesebene nach vorläufigen Ergebnissen alle vier Direktmandate in der Region holt, geht die Union bei den Erstmandaten leer aus. Das Rennen um die Zweitmandate ist noch nicht entschieden.

Von unserer Redaktion
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Landtagswahl Baden-Württemberg

Susanne Bay (30 Prozent)  verteidigt den Wahlkreis Heilbronn überraschend deutlich gegen CDU-Innenminister Thomas Strobl (23 Prozent). Die CDU verliert die Wahlkreise Neckarsulm, Eppingen und Hohenlohe. Dort hatte sie 2016 noch jeweils in Front gelegen und ihre Kandidaten direkt in den Landtag geschickt.

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AfD verliert Stimmen, ist in der Region aber weiter stark

Die AfD schneidet in der Region abermals besser ab als im Landesdurchschnitt, verliert aber auch hier gegenüber 2016 deutlich an Zuspruch. Die SPD-Kandidaten Rainer Hinderer (11,6 Prozent), Jens Schäfer (11,2) und Klaus Ranger (12,7) holten in etwa das, was ihre Partei landesweit nach den Hochrechnungen für sich verbuchen kann. 

Die FDP schafft mit Nico Weinmann (12,3 Prozent) in Heilbronn Platz drei. Georg Heitlinger bekommt  mit 13,5 Prozent im Wahlkreis Eppingen ein sehr gutes Ergebnis. Alexander Hampo muss sich im Wahlkreis Neckarsulm mit knapp zehn Prozent begnügen. 

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Bay gewinnt deutlich in Heilbronn 

Mit besonderer Spannung wurde das Rennen im Wahlkreis Heilbronn verfolgt. Dort verteidigte Susanne Bay ihr Direktmandat mit großem Vorsprung gegen CDU-Innenminister Thomas Strobl, der in seiner Heimatstadt eine empfindliche Niederlage einstecken musste und mit sieben Prozentpunkten Rückstand über die Ziellinie ging.

Strobl bleibt mit 23 Prozent wohl noch unter dem schwachen Ergebnis seiner Partei auf Landesebene.

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Hohenlohe
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Grüne holen Direktmandat im Wahlkreis Hohenlohe

Auch im Wahlkreis Hohenlohe haben sich die Grünen das Direktmandat gesichert. Catherine Kern erzielt 28,7 Prozent.

Auch Waldbüßer und Köhler in Front 

Im Wahlkreis Neckarsulm gewinnt Armin Waldbüßer mit 27,4 zu 25 Prozent gegen Isabell Huber. Der 25-jährige Erwin Köhler holt im Wahlkreis Eppingen das Direktmandat knapp vor Michael Preusch von der CDU.  

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Catherine Kern von den Grünen hat das Direktmandat im Wahlkreis Hohenlohe gewonnen. Gegenüber dem Wahlergebnis von 2016 hat sie um 1,6 Prozentpunkte zugelegt und erzielt jetzt 28,7 Prozent. Der CDU-Bewerber und bisherige CDU-Abgeordnete Arnulf von Eyb, der vor fünf Jahren nur ein Prozentpunkt vor Catherine Kern gelegen war, kommt nur auf 24,4 Prozent der Stimmen und ist damit klar geschlagen. 2016 war er mit 28,1 Prozent als knapper Sieger ins Ziel gekommen.  

Anton Baron von der AfD holt 14,1 Prozent und liegt damit drei Prozentpunkte hinter seinem Ergebnis von 2016. Die SPD mit Patrick Wegener kann kaum zulegen und kommt jetzt auf 11,9 Prozent, vor fünf Jahren hatte Hans-Jürgen Saknus 11,5 Prozent geholt. Die FDP mit ihrem Kandidaten Uwe Wirkner holt ebenfalls nur geringfügig auf und liegt nun bei 10,9 Prozent, 2016 hatte Stephen Brauer 10,0 Prozent erreicht.

 

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