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Video: Stimme-Wahlcheck zur Bundestagswahl mit Olaf Scholz, SPD

Beim Stimme-Wahlcheck vor der Bundestagswahl am 26. September war Olaf Scholz von der SPD in Heilbronn zu Gast. Das Video der Veranstaltung ist hier abrufbar.

Von unserer Redaktion
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Olaf Scholz im Gespräch mit Chefredakteur Uwe Ralf Heer. Foto: Andreas Veigel

Vor der Bundestagswahl am 26. September gibt es wieder sechs Wahlcheck-Veranstaltungen der Heilbronner Stimme. Chefredakteur Uwe Ralf Heer wird Spitzenpolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien jeweils 90 Minuten lang auf den Zahn fühlen und sie nach ihren politischen Programmen und Zielen befragen. Alle Foren werden von stimme.tv live übertragen. Am Montagnachmittag war Olaf Scholz von der SPD in Heilbronn zu Gast. Das Video der Veranstaltung ist hier abrufbar. 

 

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Ein in sich ruhender SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz präsentierte sich beim Stimme-Wahlcheck unter der Pyramide der Kreissparkasse Heilbronn. Vom Inselhotel aus, wo er sich zuvor mit Gewerkschaftsvertretern getroffen hatte, war er zu Fuß gekommen. „Ich traue dem Trend“, sagte er zu den Umfragewerten, die seit Wochen eine steigende Zustimmung für ihn persönlich und seine Partei messen. Die SPD habe sich in den vergangenen Monaten zusammengerauft, auch das gebe ihm die nötige Kraft.

„Ich will nämlich nicht nur Wahlkampf machen, sondern auch regieren.“ Scholz stellte sich ausdrücklich hinter das Parteivorsitzenden-Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Sie sollten auch im Falle eines Wahlsiegs Parteivorsitzende bleiben, so Scholz. Er arbeite gut mit den beiden zusammen „und deswegen wird das auch weiter gelingen".

Zu den laufenden Evakuierungen aus Afghanistan sagte Scholz, man stehe unter großem Zeitdruck. Die Amerikaner hätten bis 31.8. ihren vollständigen Abzug angekündigt, „andere Verbündete können nur dort bleiben, wenn die Amerikaner auch dort sind“. Für die Bundesregierung gehe es nun um zwei Dinge: „Diejenigen, die mit uns zusammengearbeitet haben, wenn sie sich nicht mehr sicher fühlen, dort rauszuholen.“ Gleichzeitig müsse es darum gehen, Perspektiven zu schaffen für die Menschen, die sich in Nachbarländer geflüchtet hätten. „Das ist für mich nicht nur die Politik in dieser Situation, sondern generell.“ 

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