Potsdam (dpa/bb)
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Bienen sorgen selbst für Abkühlung

Wie gehen eigentlich Bienen mit großer Hitze um? Auch sie brauchen Wasser. Experten sehen dabei Gartenbesitzer gefragt.

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Honigbiene
Sommerliche Temperaturen können für Bienen gefährlich werden. Garten- oder Balkonbesitzer sollten eine flache Wasserschale aufstellen.  Foto: Patrick Pleul/dpa

Experten sehen angesichts sommerlicher Temperaturen Gefahren für Bienen. Garten- oder Balkonbesitzer sollten eine flache Wasserschale aufstellen, damit sich Bienen und andere Insekten versorgen könnten, sagte Holger Ackermann, Sprecher des Imkerverbandes Berlin-Brandenburg.

Werde etwas Moos platziert, sei das wie ein Landeplatz. Auch an undichten tropfenden Wasserhähnen seien Bienen oder Hummeln und Wespen zu beobachten. Die Imker würden aber auch spezielle Wassertränken bereitstellen.

Nach Einschätzung des Experten können Bienen mit Hitze in der Regel gut umgehen. Stiegen die Temperaturen aber, werde es vor allem für die Brut lebensbedrohlich. Sie brauche zum Heranwachsen Flüssigkeit. Die erwachsenen Tiere würden die Situation noch aushalten.

Wasserholer sorgen für Verdunstungskälte

Ackermann zufolge sorgen die Bienen selbst für Abkühlung und stellen dafür Bienen ab. Die so bezeichneten Wasserholer nehmen Flüssigkeit auf, transportieren sie im Magen in den Stock und speien sie dort aus. Mit ihren Flügeln verfächeln sie die Flüssigkeit. Die Verdunstungskälte sorge dafür, dass es für die Tiere angenehm werde.

Die Mengen an benötigter Flüssigkeit, die jedes Insekt in den Stock fliege, sei winzig, sagte Ackermann. Es sei eigentlich nur ein Hauch. Hier mache es die Menge. Nach seinen Angaben verbraucht ein Volk von etwa 60.000 Bienen etwa so viel Wasser, wie ein Kaninchen trinkt.

Der Imkerverband Berlin-Brandenburg hat derzeit 3200 Mitglieder mit 29.000 Völkern. Darunter sind 1500 Hobby-Imker mit meist nur wenigen Völkern.

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