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Traditioneller Ostermond
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Himmelsphänomen im April: Warum der Vollmond „Pink Moon“ genannt wird

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Der Vollmond im April wird traditionell „Pink Moon“ genannt. Woher der besondere Name für das Himmelsschauspiel kommt und was der April-Vollmond generell mit Ostern zu tun hat.


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Der Mond übt auf viele eine besondere Faszination aus. Zuletzt begeisterte etwa im März eine partielle Mondfinsternis weltweit Schaulustige. Pünktlich im April steht der Ostermond an, der traditionell auch „Pink Moon“ genannt wird. Aber warum heißt das Himmelsphänomen eigentlich so und was hat das genau mit Ostern zu tun?

„Pink Moon“ steht an – das steckt hinter dem Namen für den April-Vollmond

Das Datum, an dem der April-Vollmond „Pink Moon“ 2025 über dem Himmel leuchtet, ist der 13. April. Allerdings bedeutet dieser spezielle Name nicht, dass der Vollmond tatsächlich pink gefärbt zu sehen ist. Vielmehr steckt hinter der Bezeichnung eine besondere Geschichte.

Die Bezeichnung „Pink Moon“ für den April-Vollmond stamme laut Focus von der Blume Phlox, welche im Frühling rosa blüht und indigene Völker Nordamerikas dazu inspirierte, den Mond nach ihr zu benennen. Die Blume stehe für den Beginn der warmen Jahreszeit und symbolisiere Erneuerung und Wachstum. 

„Pink Moon“ ist der Ostermond – besondere Bedeutung für Christen

Der April-Vollmond habe für Menschen christlichen Glaubens eine besondere Bedeutung, erklärt der Astrophysiker Björn Voss, Direktor des Planetariums Hamburg, auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau. Der „Pink Moon“ sei gleichzeitig der sogenannte Ostermond, der das christliche Osterfest einläute. „Denn der Ostersonntag fällt traditionell auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond nach der Tag-und-Nacht-Gleiche.“ Diese ereigne sich am 20. oder 21. März, so Voss gegenüber der FR.

Das Datum des Osterfests sei eng an den Vollmond geknüpft, sagt Voss. „Wenn wir den regelmäßigen Lauf des Mondes um die Erde berücksichtigen, kommen zahlreiche verschiedene Tage zwischen dem 21. März und dem 19. April als mögliches Datum für den ersten Frühlingsvollmond infrage.“ Entsprechend groß sei die Spanne für den Termin des Osterfestes, so Voss. „Frühestens feiern wir es am 22. März, spätestens am 25. April. Somit gibt es 35 verschiedene Osterdaten.“ 2025 falle der Ostersonntag auf den 20. April. Am 50. Ostertag, 49 Tage später, ist Pfingsten.

„Pink Moon“ ist der Ostermond – und 2025 besonders klein

Auch wenn der „Pink Moon“ gar nicht rosa leuchtet, hat der April-Vollmond im Jahr 2025 eine Besonderheit: Denn der Ostermond soll dieses Jahr besonders klein sein.

Der Grund dafür liegt am Abstand des Mondes zur Erde. Der Oster-Vollmond befindet sich laut mehreren Medienberichten 2025 in Erdferne und wird deshalb umgangssprachlich auch als „Minimond“ bezeichnet.

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