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Karlsruhe (dpa)
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Diesel-Kläger gehen in Karlsruhe leer aus

Sechs Jahre nach Auffliegen des VW-Abgasskandals hoffen immer noch Kläger auf Schadenersatz. Leasing-Kunden haben schlechte Karten, urteilt nun der BGH. Auch bei Daimler ist vorerst nichts zu holen.

Von Anja Semmelroch, dpa
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Lesezeit 3 Min
VW-Abgasskandal
Wer seinen Diesel über den gesamten Leasing-Zeitraum «ohne wesentliche Einschränkung» nutzen konnte, hat keinen Anspruch auf Schadenersatz. VW-Leasing-Kunden dürften vom BGH-Urteil enttäuscht sein.  Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Diesel-Kläger haben am Bundesgerichtshof (BGH) gleich in zwei Fragen einen Dämpfer bekommen. Die obersten Zivilrichterinnen und -richter in Karlsruhe entschieden am Donnerstag, dass Leasing-Kunden mit einem vom VW-Abgasskandal betroffenen Auto in der Regel kein Geld aus den Raten zurückbekommen (Az. VII ZR 192/20). Außerdem wurden mehrere Schadenersatz-Klagen gegen Daimler wegen des sogenannten Thermofensters in Mercedes-Dieseln abgewiesen (Az. VII ZR 190/20 u.a.).

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