Berlin (dpa/tmn)
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Nissan Juke (seit 2010)

Knubbelig, niedlich, hässlich - Froschgesicht? Zum Design des Juke von Nissan dürfte es viele Meinung geben. Doch wie schlägt sich der Crossover als Gebrauchtwagen?

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Nissan Juke
Keck ums Eck: Das Design des Juke fällt auf - wie schlägt sich der Nissan aber technisch als Gebrauchtwagen?  Foto: Nissan/dpa-tmn

Ungewöhnlich im Design wirkt der Juke, ein Crossover von Nissan, immer noch. Seit rund zwölf Jahren ist das exotisch gezeichnete Modell mit der Coupélinie im Programm des japanischen Herstellers.

Weniger auffällig ist es indes bei der Hauptuntersuchung (HU). Viele Beanstandungsquoten bewegen sich um den Durchschnitt. Das gilt aber nicht für alle Bauteile.

Modellhistorie: Im Jahr 2010 kam der Juke mit seinem von vielen als neuartig wahrgenommenen Design in den Handel, das 2014 aufgefrischt wurde. Zum Facelift überarbeitete Nissen auch die Motoren, den optionalen Allradantrieb und das Angebot der Assistenzsysteme. Seitdem ist auch der Kofferraum größer. 2019 kam die zweite Generation auf den Markt.

Karosserie: Obwohl ungewöhnlich gezeichnet, zählt der Nissan Juke zu den Kompakt-SUV, hat aber coupéhafte Züge.

Abmessungen: 4,14 m bis 4,21 m x 1,77 m bis 1,80 m x 1,56 m bis 1,60 m (LxBxH), Kofferraumvolumen je nach Generation und Antriebsart: 207 l bis 1305 l.

Stärken: Sportlich fahren, denn das Fahrwerk ist straff abgestimmt, die Lenkung direkt. Bei der HU schneiden laut «Auto Bild Tüv Report 2022» fahrwerksseitig vor allem Antriebswellen und Lenkanlage gut ab; auch Federn und Dämpfer sind okay. Überdurchschnittlich gut: Scheibenbremsen und Bremsschläuche.

Schwächen: Früh negativ ins Bild rückt demnach vor allem der Ölverlust ab der ersten HU. Früh schwächeln auch die Scheinwerfer, bei der dritten HU ist das Abblendlicht oft verstellt. Überdurchschnittlich hoch in allen Baujahren sind die Beanstandungsquoten bei Feststellbremse sowie bei Abgasanlage.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik, Exemplare des Erstzulassungsjahrs 2014 schnitten gut ab, die übrigen landeten im Mittelfeld oder dahinter. Sorgenkind als einziger Pannenschwerpunkt ist die Batterie - «seit Jahren», schreibt der Club (2011 und 2012, 2016 bis 2018).

Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 69 kW/94 PS bis 160 kW/218 PS; Diesel (Vierzylinder mit Frontantrieb; nur erste Generation): 81 kW/110 PS. Die zweite Generation gibt es seit Juni 2022 auch als Hybrid, Systemleistung: 105 kW/143 PS.

Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern): - Juke 1.0 DIG-T Visia (2019); 84 kW/114 PS (Dreizylinder); 39.000 Kilometer; 14.050 Euro. - Juke 1.6 DIG-T Nismo RS 4x4 (2015); 157 kW/213 PS (Vierzylinder, Euro-6); 81.000 Kilometer; 13.600 Euro. - Juke 1.5 dCi Visia plus 4x2 (2016); 81 kW/110 PS (Vierzylinder); 87.000 Kilometer; 8325 Euro.

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