Jubiläum der Kraichgau Stimme: Besuch bei Oberbürgermeistern

Eppingen/Bad Rappenau  Vor 20 Jahren erschien die Kraichgau Stimme zum ersten Mal. Die Feier muss zwar corona-bedingt ausfallen, an den Stichtag wurde in Eppingen und Bad Rappenau trotzdem erinnert.

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Verleger Tilmann Distelbarth, Chefredakteur Uwe Ralf Heer und die stellvertretende Chefredakteurin Tanja Ochs besuchten zum Jubiläum Eppingens OB Klaus Holaschke (links) und seinen Bad Rappenauer Amtskollegen Sebastian Frei.

Fotos: Kühl/Hofmann

"Herzlichen Glückwunsch für das Vor-Ort-Sein." Mit diesen Worten gratulierte Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke die Repräsentanten der Heilbronner Stimme, die das 20-jährige Bestehen der Lokalausgabe Kraichgau Stimme feiern. Der Empfang im Eppinger Rathaus war eine terminliche Punktlandung. Am 17. Februar, 2001, also exakt vor 20 Jahren, erschien die erste Ausgabe.

Geschenke zum Jubiläum

Weil ein Festakt, wie vor 20 Jahren in der Alten Universität, wegen der Pandemie nicht möglich war, statteten Verleger Tilmann Distelbarth, Chefredakteur Uwe Ralf Heer und die stellvertretende Chefredakeurin Tanja Ochs Eppingens OB Holaschke einen Besuch ab. Es entwickelte sich sofort ein vertrautes Gespräch. Kein Wunder, schließlich kennt man sich schon lange. Heer war der erste Lokalchef der Kraichgau Stimme, Tanja Ochs ist Holaschke als langjährige Redakteurin vertraut. Distelbarth überreichte Holaschke ein Faksimile des Titels der Erstausgabe sowie eine aktuelle Sonderseite.

Holaschke sagte, die Lokalzeitung genieße gerade wegen des Aufkommens der Sozialen Medien zunehmend Wertschätzung als Garantin zuverlässiger Informationen und als Medium, mit dem sich die Leser identifizieren. "Ihr seid nah bei den Menschen", so Holaschke. Heer sprach von einer "Renaissance glaubwürdiger Medien", was sich an den stabilen Verkaufszahlen widerspiegele. Auch bei den Nutzern der Online-Angebote der Stimme wachse die Bereitschaft, für Qualitätsinhalte Geld zu bezahlen.

Trotz der vielen alternativen Kommunikationskanäle in den Sozialen Medien werde die Tageszeitung reger denn je als Meinungsplattform genutzt, ergänzte Distelbarth. Derzeit erlebe die Stimme eine wahre Flut an Leserzuschriften.

Bad Rappenaus OB ist Stimme-Abonnent

Eine Stimme-Delegation besucht zum Jubiläum der Kraichgau Stimme die Oberbürgermeister in den zwei Großen Kreisstädten

In Bad Rappenau freute sich Oberbürgermeister Sebastian Frei über den Besuch. "Vor genau 20 Jahren standen wir hier im Schneesturm vor dem Rathaus", erinnerte sich Uwe Ralf Heer. Damals war Frei zwar noch nicht mit dabei, schätzt aber seit langem die Berichterstattung der Kraichgau Stimme: "Ich habe die Ausgabe auch privat abonniert und lese sie meistens schon Zuhause vor der Arbeit." Das Credo, mit der Ausgabe näher an den Menschen zu sein, könne er so bestätigen. "Das läuft sehr gut."

Auch dem Rappenauer Rathauschef wurde von der Stimme-Delegation ein Nachdruck der ersten zwei Seiten vom 17. Februar 2001 überreicht. Damals bereits ein großes Thema, das Verwaltung und Gemeinderat nie losgelassen hat: der Bahnübergang in der Kurstadt.

Heute treibt die Bürger und den OB besonders die Corona-Pandemie um. Die Bevölkerung sei ganz anders unterwegs als noch vor einem Jahr, so Frei. Dass die nächtliche Ausgangssperre wegen der sinkenden Infektionsszahlen zurückgenommen wurde, begrüßt er.

 

Jörg Kühl

Jörg Kühl

Autor

Jörg Kühl arbeitet seit 2020 als Redakteur der Heilbronner Stimme.

Elfi Hofmann

Elfi Hofmann

Autorin

Elfi Hofmann ist seit April 2019 bei der Heilbronner Stimme und dort vor allem im Kraichgau unterwegs. Sie ist für Bad Rappenau, Siegelsbach und Hüffenhardt zuständig und gehört dem Thementeam Umwelt an.

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