Bikini-Art-Museum in Bad Rappenau öffnet bald seine Tore

Bad Rappenau  Am vierten Juli können Bad Rappenauer das erste Mal ins Bikini-Art-Museum, am fünften Juli alle anderen Besucher. Wenige Tage vor der Eröffnung bedankt sich Initiator Alexander Ruscheinsky bei Oberbürgermeister Sebastian Frei mit einem kreativen Geschenk.

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Alexander Ruscheinsky schenkt Oberbürgermeister Sebastian Frei (links) das Werk "Bad Rappenau − Der Ferrari unter den Kurbädern".

Foto: Kraft

Wenige Tage vor Eröffnung des Bikini-Art-Museums (BAM) hat sich Initiator Alexander Ruscheinsky bei der Stadt Bad Rappenau bedankt. Das tat er im neuen Teil des Best-Western-Hotels und damit unmittelbar vor dem Eingang.

Ein ganz besonderes Bild hatte Ruscheinsky dafür bei Sergi Cadenas anfertigen lassen. Der katalanische Künstler nimmt eigentlich keine Auftragsarbeiten entgegen, durch den persönlichen Kontakt habe er aber eine Ausnahme gemacht. "Bad Rappenau - Der Ferrari unter den Kurbädern" rückt die Stadt nun in die Nähe der italienischen Sportwagen-Firma. Je nach Blickwinkel sieht man das Wappen der Kurstadt oder das Logo des Autobauers.

Einen besonderen Platz 

Oberbürgermeister Sebastian Frei freute sich über das Geschenk und meinte: "Sehr wahrscheinlich wird dieses wunderbare Werk in meinem Büro einen ganz besonderen Platz finden".

An der Wand neben der Hotelrezeption hängt noch ein zweites Reliefbild von Sergi Cadenas. Es zeigt zum einen die Opernsängerin Montserrat Caballé, zum anderen Queen-Sänger Freddie Mercury im Bikini. Die beiden waren befreundet. Das Bild hat der 1972 geborene Katalane mit Hilfe von Malpaste geschaffen, die er mit einer Tortenspritze auftrug. Mit einer Spachtel trug er die Farbe im 45-Grad-Winkel auf.

Noch mehr Bilder finden sich an den Wänden des Dean-&- David-Restaurants, das sich im Bikini-Art-Museum befindet, sowie in den thematisch eingerichteten Hotelzimmern, die seit einer Woche bezugsfertig sind. 50 der 97 Zimmer sind passend zum Vagabond-Hotel in Miami oder zur örtlichen Rappsodie eingerichtet.

Selbst ein Bild machen 

Bald können sich Besucher selbst ein Bild vom Hotel, von dem Restaurant und vom Museum machen. Am Freitag, 3. Juli, ist es für Pressevertreter geöffnet, einen Tag später kostenlos für Bad Rappenauer Bürger und am Sonntag, 5. Juli, für alle anderen Besucher.

Wer Bikini, Badeanzug oder Badehose sichtbar mit Badeschuhen trägt, erhält 50 Prozent Ermäßigung auf den Erwachseneneintrittspreis. Wer dazu noch ein Surfbrett dabei hat, kommt kostenlos rein.

Karten gibt es online auf www.bikiniartmuseum.com. Am Samstag findet von 10 bis 19 Uhr stündlich eine Führung statt. Jeden Dienstag kommen alle Bad Rappenauer kostenlos ins Museum.

Ab ersten Juli ohne Maske ins Museum 

"Wir haben es genau richtig gemacht", sagt Museumsdirektor Reinhold Weinmann. Denn ab dem 1. Juli können Besucher auch ohne Maske ins Museum, dazu können alle Abteilungen öffnen.

Das Bikini-Art-Museum im Bonfelder Gewerbegebiet Buchäcker widmet sich zum einen historischer Bademode, unter anderem von Bad Rappenauer Firmen Benger-Ribana und Felina. Mit zwölf von 16 Bikinis des Erfinders Lois Réard beinhaltet es außerdem eine wertvolle Bikinisammlung. Zum anderen sind auch Gemälde und Skulpturen Teil der Ausstellung. Das Museum lädt auch dazu ein, selbst auf Social Media aktiv zu werden und sich vor Strandkulisse abzulichten.

 


Kraft

Christoph Kraft

Volontär

Christoph Kraft arbeitet seit Oktober 2019 als Volontär bei der Heilbronner Stimme.

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