Bad Wimpfen sagt Altdeutschen Weihnachtsmarkt ab

Bad Wimpfen  Steigende Infektionszahlen und die Lage des Marktgeländes machen die Durchführung des traditionsreichen Weihnachtsmarktes unter Pandemiebedingungen nicht möglich. Die Veranstalter hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Von unserer Redaktion
Email
Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt muss auch in diesem Jahr ausfallen. Foto: Archiv/Veigel

Die Infektionszahlen steigen nach wie vor dynamisch weiter und die Krankenhäuser werden voraussichtlich zeitnah ihre Belastungsgrenze erreichen. Dies sowie Gespräche mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen haben die Stadt Bad Wimpfen sowie den Veranstalter des Altdeutschen Weihnachtsmarktes, den Handels- und Gewerbeverein, dazu bewogen, die Gesamtsituation nochmals zu bewerten.

Aufgrund der rechtlichen Gegebenheiten sowie der Lage des Marktgeländes in der bewohnten Altstadt von Bad Wimpfen sei die Durchsetzung einer der derzeitigen Pandemielage am ehesten gerecht werdenden 2G-Regelung nicht umsetzbar, teilte die Stadt am Freitag mit.

 

In der Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung und angesichts der dramatischen Entwicklung und der damit fraglichen Perspektive einer sicheren Durchführung des Weihnachtsmarktes an den drei Adventswochenenden haben sich die Stadt Bad Wimpfen und der Handels- und Gewerbeverein dazu entschlossen, mit großem Bedauern den Altdeutschen Weihnachtsmarkt auch im Jahr 2021 abzusagen.

Große Anstrengungen bleiben unbelohnt

Die Vorsitzende Gabriele Kellhammer und Bürgermeister Claus Brechter bedauern dies umso mehr, als sowohl von Seiten der Beschicker als auch der Verantwortlichen in Bad Wimpfen große Anstrengungen unternommen wurden, um diese wichtige Veranstaltung durchführen zu können.

Besonders belastend sei diese Entscheidung für die Gewerbetreibenden in Bad Wimpfen sowie die Beschicker dieser traditionsreichen Veranstaltung. Dies habe für Gabriele Kellhammer und Claus Brechter die Entscheidung sehr schwer gemacht. Bei den gegebenen Umständen sei aber keine andere Lösung möglich gewesen, heißt es in der Pressemitteilung.


Corona Newsletter

Top-Kommentare

Kommentar hinzufügen