Zweiter Teil der B 293-Sanierung hat begonnen

Eppingen/Sulzfeld  Seit Dienstagmorgen müssen sich Autofahrer rund um Eppingen und Sulzfeld auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Autofahrer genießen trotz Umleitung bislang freie Fahrt, denn am ersten Tag der B 293-Sanierung hat es keine baustellenbedingten Unfälle gegeben.

Von Nicole Theuer

Zweiter Teil der B 293-Sanierung hat begonnen

Die abknickende Vorfahrt in Sulzfeld sorgt für die eine oder andere Gefahrensituation, auch Lastwagen kommen nur knapp aneinander vorbei.

Foto: Nicole Theuer

Nachdem im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart im vergangenen Sommer die B 293 zwischen Gemmingen und der Anschlussstelle Eppingen-West saniert worden ist, werden seit Dienstag Sanierungsmaßnahmen zwischen der Anschlussstelle Eppingen-West und der Einmündung zur L 593 durchgeführt.

Die Umleitungsstrecke führt über die Westtangente durch Mühlbach und Sulzfeld, in Zaisenhausen wird der Verkehr wieder auf die Bundesstraße geleitet.

Bislang bleiben die Umleitungsstrecken von Unfällen verschont

Probleme gab es in den beiden ersten Tagen auf den Umleitungsstrecken keine. Vor allem die Parkverbote, die eingerichtet wurden, damit der Verkehr reibungslos passieren kann, wurden eingehalten. "Wir gehen davon aus, dass die Parkverbote von der Stadt Eppingen und der Gemeinde Sulzfeld überwacht werden", macht Dieter Maierhöfer deutlich, der leitende Baudirektor beim Regierungspräsidium, der für diese Maßnahme verantwortlich ist.

In Mühlbach gab es bislang keine Probleme, auch der traditionelle Kuckucksumzug ging reibungslos vonstatten. Die temporär eingerichtete Vorfahrtsänderung an der Einmündung zur Westtangente bereitete keine Probleme, Verkehrsunfälle waren in den ersten Tagen nicht zu beobachten.

Lediglich die Anwohner der Sulzfelder Gartenstraße sahen sich mit erhöhtem Verkehrsaufkommen konfrontiert: Viele ortskundige Autofahrer nahmen nicht die offizielle Umleitungsstrecke über die Mühlbacher Straße, sondern nutzten für Fahrten in Richtung Karlsruhe die parallel verlaufende Gartenstraße.

Die Ortsdurchfahrt in Rohrbach wird das nächste große Ding

Zeitgleich dazu wird auch der Streckenabschnitt zwischen der Einmündung nach Rohrbach und der Einmündung in das Gewerbegebiet "Im Wiesental" saniert. "Den zweiten Abschnitt zwischen der Einmündung in das Gewerbegebiet bis Ortsende Rohrbach in Richtung Elsenz sanieren wir ab den Sommerferien bis zum Jahresende", erklärt Maierhöfer. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Rohrbach ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt, die einen Teil der Entwässerungskanäle erneuern wird.

Außerdem wird auf dem Gehweg rotbraunes Betonpflaster eingebaut, teilte Stadtsprecher Sönke Brenner mit. Er führte aus: "Dieser Bereich erstreckt sich von der westlichen bis zur östlichen Einmündung der Mönchstraße." Der Gehweg auf der südlichen Seite wird in gleicher Weise saniert wie der Bestandsbereich Einmündung Gochsheimer Straße bis zur Einmündung Sommerweg. Aus Richtung Landshausen entsteht ein Minikreisel.

Auffahrtsrampen zur Bundesstraße werden ebenfalls neu gemacht

Während in Rohrbach im Juli die große Sanierungsmaßnahme anläuft, wird das Regierungspräsidium sukzessive auch die Auffahrtsrampen zur Bundesstraße sanieren. "In diesen Sanierungsphasen, die etwa eine Woche dauern werden, erfolgt die Umleitung über eine andere Anschlussstelle", so Maierhöfer. Er geht von einem reibungslosen Ablauf aus.

 


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