Gastro-Konzept: So schmeckt die Gartenschau

Eppingen  Die Besucher der Eppinger Gartenschau 2021 bringen nicht nur Interesse an Stadt und Ausstellung mit, sondern auch Appetit. Das hofft zumindest die Stadt, die ein Konzept mit mehr als 1000 Sitzplätzen vorsieht.

Gastro-Konzept: So schmeckt die Gartenschau

Die Terrasse am neuen Eppinger Stadtweiher: Hier wird es zur Gartenschau 2021 nicht nur Stühle, sondern wohl auch einen Ausschank geben. Darstellung: Büro Planorama

Die Besucher der Eppinger Gartenschau 2021 bringen nicht nur Interesse an Stadt und Ausstellung mit, sondern auch Appetit. Das hofft zumindest die Stadt, die ein Konzept mit mehr als 1000 Sitzplätzen vorsieht. Das hoffen nicht zuletzt die örtlichen Gastronomen, die erwarten, dass auch außerhalb des eingezäunten Geländes das Geschäft angekurbelt wird.

Zentrales Restaurant am Bachwegle

Im Freien sollen 800 bis 1000 Gäste einen Sitzplatz finden, innen weitere 300 bis 400. Das ist die Basis des Gastro-Konzepts, das der Fachausschuss des Gemeinderats festgezurrt hat. Dabei wird davon ausgegangen, dass etwa 40 Prozent der Besucher auf dem Gelände verköstigt werden möchten, davon etwa zwei Drittel zur Mittagszeit.

Das Hauptrestaurant mit 300 Plätzen innen und 350 außen wird am westlichen Bachweg aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt hier auf regionalen Gerichten wie Badische Kässpätzle oder Maultaschen. Wie bei allen Gastro-Bereichen ist noch offen, welcher Anbieter sie bespielt.

Auf dem Weg von West nach Ost bildet der Biergarten im Schwanen die nächste Gastro-Etappe. Speis und Trank gibt es am Elsenzgarten beim Kleinbrückentorplatz. In der Elsenzaue nahe dem Zusammenfluss mit dem Hilsbach ist ein Imbiss mit Grillgerichten geplant. Einen Ausschank wird es aller Voraussicht nach auch an der Holzterrasse geben, die am Ufer des neuen Stadtweihers liegt.

Gastronomen überwiegend positiv gestimmt

Aber wie stehen die heimischen Gastronomen zu den konkurrierenden Angeboten auf der Gartenschau? Für viele ist das Ereignis noch zu weit weg, um konkrete Erwartungen zu formulieren. Andere haben sich bereits eingehend Gedanken gemacht. "Unser Standort liegt sehr gut, daher schauen wir positiv auf die Gartenschau", sagt Uwe Müller, Inhaber der Gaststätte und Metzgerei Talschenke. Er erhofft sich einen großen Zulauf an neuen Gästen. "Wenn die Besucher der Gartenschau nach Hause gehen, kommen sie vielleicht an unserem Biergarten vorbei, um noch etwas zu essen."

Er freue sich auch für seine Kollegen, die auf der Gartenschau selbst einen Stand haben werden, so Müller.

Aktionen, die im Rahmen der Veranstaltung stattfinden sollen, habe er noch nicht wirklich geplant: "Aber wir haben uns überlegt die Öffnungszeiten eventuell zu verlegen." Insgesamt freue er sich auf das Ereignis. Auch Rame Shala, der mit seinem Bruder den Wirtskeller St. Georg und das Hotel Alte Rose betreibt, erwartet einen positiven Effekt. "Für die Gartenschau wird viel Werbung gemacht und somit kommen auch mehr Gäste in die Stadt", erklärt er. Rame Shala hofft auf großen Zulauf im Wirtskeller, aber auch im Hotel. Für die Gartenschauzeit haben die Brüder geplant die Betriebsferien zu verlegen. "Ansonsten gibt es noch keine besonderen Aktionen, aber wir werden bestimmt noch etwas mit der Stadt zusammen planen."

 


Alexander Hettich

Alexander Hettich

Autor

Alexander Hettich ist seit 2003 bei der Heilbronner Stimme. Er berichtet über den Kraichgau, Verkehr, Pendler und Themen aus benachbarten Landkreisen. 

Kommentar hinzufügen