Elisabeth Dörr gestorben

Eppingen  Sie war ein Original und hat sich als Firmenchefin, Mäzenin, Kommunalpolitikerin und Buchautorin einen Namen gemacht. Im Alter von 86 Jahren ist jetzt die Eppingerin Elisabeth Dörr gestorben.

Von Peter Boxheimer

"Wir verlieren eine erfolgreiche Unternehmerin und Honoratiorin mit sozialem Engagement", bescheinigte Oberbürgermeister Klaus Holaschke.

Elisabeth und Jakob Dörr: Aus gutem Grund trägt das Eppinger Kinderhaus diese Namen. Aus dem Erbe des ersten Nachkriegsbürgermeisters der Stadt flossen rund eine Million Euro in die Einrichtung, die nach ihm und seiner Nichte benannt ist. Auch als Gründerin einer Stiftung für Denkmalschutz und Erziehung und als Förderin von Kunst und Kultur hat sich Elisabeth Dörr engagiert.

Die Leiterin eines Immobilienunternehmens ließ die Alte Ratsschänke in der Altstadt aufwendig sanieren. In der CDU kommunalpolitisch aktiv, gehörte sie von 1975 bis 1980 dem Eppinger Gemeinderat an.

Der Heimatgeschichte galt Dörrs besondere Liebe. Von der Bahnstation Eppingen bis zur Zigarrenproduktion hat sie in ihren Büchern mannigfaltige Themen aufgearbeitet und somit Erlebnisse und Erinnerungen der Nachwelt erhalten.