Eine Schmiede für kreative Ideen in Eppingen

Eppingen  Die Vorbereitungen für die Kleine Gartenschau im Jahr 2021 in der Kraichgaustadt laufen. Das Büro der Gartenschau, das später zur Tourist Info wird, wurde nun in zentraler Lage eröffnet.

Von Nicole Theuer

Eine Schmiede für kreative Ideen in Eppingen

Oberbürgermeister Klaus Holaschke (rechts) und Bürgermeister Peter Thalmann stellten auch die blühenden Gartenschau-Botschafter vor.

Foto: Nicole Theuer

Noch gut zwei Jahre, dann ist die Große Kreisstadt Eppingen Ausrichter der Kleinen Gartenschau 2021. Die Planungen dafür laufen auf vollen Touren. Nun eröffnete Oberbürgermeister Klaus Holaschke bei einer kleinen Feierstunde das Gartenschaubüro, das nach der Veranstaltung die Tourist Info beherbergen soll.

Für Holaschke ist das Büro, direkt im Schatten des Alten Rathauses unter der Adresse Marktplatz 3 angesiedelt, ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur kleinen Gartenschau.

Gartenschau soll dem Tourismus einen Schub verleihen

"Als die Ladeneinheit im vergangenen Jahr auf den Markt kam, hat der Gemeinderat beschlossen, sie zu kaufen." Dass das Geld gut investiert ist, davon ist Holaschke überzeugt. "Durch die kleine Gartenschau mit ihren 120 Veranstaltungstagen wird der Tourismus einen Schub erfahren und dann brauchen wir eine zentrale Anlaufstelle."

Klein, aber fein, so präsentiert sich das Büro, in dem früher Haare geschnitten und geföhnt wurden. "Es ist kuschelig, aber das fördert ja bekanntlich den Teamgedanken", verkündete Holaschke mit einem Grinsen. Das Büro befindet sich einem historischen Gebäude aus dem Jahre 1588.

"Den Gesamteindruck des zentralen Marktplatzes prägt nicht nur das historische Rathaus", so Holaschke, "hier erstreckt sich das um 1588 errichte Fachwerkhaus Alte Post, welches den Marktplatz flankiert."

Raum- und Personalbedarf steigt

Der Kauf der Ladeneinheit war keineswegs Luxus, das betonte der Rathauschef. "Wir haben dieses Jahr bereits zwölf neue Stellen, fünf davon für den Waldkindergarten, geschaffen." Unbefristete Stellen wohlgemerkt, "denn gute Mitarbeiter bekommt man nicht mit zeitlich befristeten Verträgen." Die geforderten Aufgaben, das weiß der Verwaltungsfachmann, "werden vielfältiger und ausgedehnter, deshalb brauchen wir entsprechendes Fachpersonal, um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können."

Dadurch steige auch der Raumbedarf, "das Rathaus hat zwischenzeitlich keine freien Räumlichkeiten mehr". Holaschke strich die Vorteile des neuen Büros heraus, "die innerstädtische Entwicklung konnte aber auch durch den Erwerb des unteren Geschäftsbereichs der Alten Post weiterwachsen." Zentrale Büroräume seien entstanden, "die in der Nähe des Rathauses kurze Wege und eine direkte Kommunikation gewährleisten".

Bauhof und Bürger sollen sich um bepflanzte Schubkarren kümmern

Die Mitarbeiter im Gartenschaubüro sollen aber nicht nur administrative Aufgaben erledigen, sondern auch kreative Ideen entwickeln. Eine davon präsentierte Bürgermeister Peter Thalmann: "Überall in der Stadt werden wir bepflanzte Schubkarren aufstellen, die auf die Gartenschau hinweisen sollen", kündigte er an und lobte, dass die Idee aus den Reihen der für die Gartenschau verantwortlichen Mitarbeiter komme.

Klaus Holaschke wünschte sich dazu ein Mitwirken in der Bevölkerung: "Der Bauhof wird es zeitlich nicht schaffen, sich um alle Schubkarren zu kümmern, deshalb würden wir uns freuen, wenn sich die eine oder andere Familie einer Schubkarre in ihrer Nähe annehmen würde."

 


Kommentar hinzufügen