Bei Zahnrad Weber geht es weiter

Kirchardt  Für den insolventen Hersteller von Zahnrädern und Zahnstangen aus Kirchardt-Berwangen gibt es eine neue Zukunft. Der neue Eigner kommt aus der Nachbarschaft und verdoppelt sich mit einem Schlag.

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Der insolvente Zahnradhersteller Weber ist gerettet. Wie Insolvenzverwalter Renald Metoja am Freitag mitteilte, wurde das Unternehmen an die neu gegründete Weber Verzahnungstechnik GmbH mit Wirkung zum Jahresbeginn verkauft. Hinter der neu gegründeten Firma steht die Feidengruber & Kronstedt GmbH aus Eppingen. Diese wurde 1992 gegründet und hat sich vom Lohnfertiger für kleinere Maschinenteile zum Komplettanbieter von Anlagenbaugruppen und Systemen entwickelt. 2012 ist der Betrieb zuletzt erweitert worden und zählt inzwischen knapp 40 Mitarbeiter.

Gesellschafter ziehen sich zurück

Bei Weber werden nun alle 43 Beschäftigten übernommen, berichtet Metoja. Lediglich die Gesellschafter und ihre Familienangehörigen seien ausgeschieden. Dank der räumlichen Nähe und ähnlicher Kunden - vorwiegend im Maschinenbau - würden Synergieeffekte erwartet. Weber hatte wegen erheblicher Umsatzrückgänge Anfang August die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.


Heiko Fritze

Heiko Fritze

Autor

Heiko Fritze arbeitet seit 2001 bei der Heilbronner Stimme. Er ist für die Redaktion Wirtschaft & Politik tätig.

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