Mobilfunkstreit: Einspruch nicht berechtigt

Eppingen - Der Mobilfunkstreit in Mühlbach erreicht einen neuen Höhepunkt. Nachdem die Mobilfunkgegner am Mittwoch gefordert hatten, den Standort im Dach der Verwaltungsstelle Mühlbach aufzugeben, antwortete nun Baubürgermeister Eduard Muckle.

Von Simon Gajer und Nicole Theuer
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Eppingen - Der Mobilfunkstreit in Mühlbach erreicht einen neuen Höhepunkt. Nachdem die Mobilfunkgegner am Mittwoch gefordert hatten, den Standort im Dach der Verwaltungsstelle Mühlbach aufzugeben, antwortete nun Baubürgermeister Eduard Muckle: "Ihr anbei zugesandter Einspruch ist nicht berechtigt." Das Schreiben liegt uns vor.

Die Bürgerinitiative, die Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt hat, machte ihrerseits am Dienstag mobil und lud zu einem Vortrag. Am Mittwochnachmittag legten sie außerdem Einspruch ein gegen die Sendeanlage. Sie fordern, einen neuen Standort zu finden.


Besondere Prüfung gefordert

Das Einspruchsschreiben liegt stimme.de vor. Die Gegner schreiben: Laut eines Übereinkommens zwischen Mobilfunknetzbetreibern, Bundesregierung und Kommunen hätte man "dafür Sorge tragen müssen, dass bei so einem sensiblen Standort in direkter Nachbarschaft von Grundschule und Kindergarten eine besondere Prüfung stattfindet beziehungsweise Alternativen geprüft werden und die Bevölkerungen umfassend über dieses Vorhaben informiert wird".

Der Mühlbacher Ortschaftsrat hatte sich bereits im Oktober für den Standort auf dem Rathausdach ausgesprochen. Ortsvorsteher Frieder Fundis hatte erklärt, man stehe zu der Entscheidung. Der zentrale Standort ermögliche es, die Sendeleistung relativ gering zu halten. ing


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