Dank für die gelebte Solidarität

Kirchardts Bürgermeister Rudi Kübler ehrt 17 Frauen und Männer für Blutspenden

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In der letzten Kirchardter Gemeinderatssitzung dieses Jahres ehrte Bürgermeister Rudi Kübler (links) 17 freiwillige Blutspender. (Foto: Christine Weller)

Obwohl die Bereitschaft, Blut zu spenden, in der Bevölkerung leider abnimmt , so Bürgermeister Rudi Kübler, konnten am Montag in Kirchardt 17 solcher freiwilligen Helfer geehrt werden.

Ich sage es immer wieder, Blutspenden bedeutet Leben retten , unterstrich Kübler. Leider gehe die Zahl der Erstspenden zurück. Die Hauptgruppe der Menschen, die bereit seien, einen Teil ihres kostbaren Lebenssaftes zur Verfügung zu stellen, sei zwischen 56 und 68 Jahre alt. Bis zu viermal im Jahr könne Blut gespendet werden. Ab 68 Jahren fallen die Spender weg. Eine Entwicklung, die auch in der Kraichgaukommune sichtbar wird: Im Jahr 2001 waren in Kirchardt 28 Blutspender geehrt worden, 2003 nur noch 16, darunter allerdings ein Mann der 75mal zur Spende gegangen war und zwei freiwillige Helfer, die ihre Hilfsbereitschaft 50 mal demonstriert hatten. Der Rathauschef appellierte an junge Menschen, sich in den Dienst dieser Hilfeleistung zu stellen: Auch die Blutspende braucht Nachwuchs. Morgen kann es einen selber erwischen. Die Angst davor, sich an die Nadel hängen zu lassen, sah der Bürgermeister als unbegründet an: Es tut nicht weh, und die Hygienemaßnahmen sind in den letzten Jahren noch verschärft worden.

Rudi Kübler dankte den 17 Frauen und Männern, für deren gelebte Solidarität . Ihre Opferbereitschaft sei Ausdruck einer menschlichen Grundhaltung. Der Rathauschef bat die Blutspender, dieser wichtigen Sache treu zu bleiben und zeichnete sie mit Ehrennadeln und Urkunden des DRK aus. Als Dank der Gemeinde übergab er den freiwilligen Helfern Geschenkgutscheine. Die Blutspenderehrennadel mit Lorbeerkranz und eingravierter Spendenzahl hatten sich für ihr 25maliges Opfer Helmut Frieß, Gertraud Geist, Dieter Geist, Marianne Güttinger, Isik Matin, Bernd Reinke und Kurt Rückauer verdient.

Für zehnmaliges Blutspenden ehrte Rudi Kübler Karin Bentz, Tanja Bentz, Jörg Boger, Markus Czemmel, Christian Friess, Heike Hochadel, Albert Linder, Marlies Meile, Susanne Tauber und Marco Unser mit der Blutspenderehrennadel in Gold. (cw)


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