Bund der Steuerzahler rügt Mobilfunk-Deal

Eppingen - Wegen angeblicher Verschwendung öffentlicher Mittel hat der Bund der Steuerzahler die Fachwerkstadt im Visier. Ein Betrag von 13.500 Euro sei "ohne Gegenleistung in den Sand gesetzt" worden, rügt der Stuttgarter BdST-Sprecher Michael Weiss.

Von unserem Redakteur Alexander Hettich

Mühlbacher Mobilfunk-Streit: "Kein normaler Vorgang"

Eppingen - Wegen angeblicher Verschwendung öffentlicher Mittel hat der Bund der Steuerzahler die Fachwerkstadt im Visier. Ein Betrag von 13.500 Euro sei "ohne Gegenleistung in den Sand gesetzt" worden, rügt der Stuttgarter BdST-Sprecher Michael Weiss. Der Fall soll in der Vereinszeitschrift "Der Steuerzahler" publiziert werden.

Eppingen hatte den Betrag an das Unternehmen Telefonica bezahlt, das eine Mobilfunkantenne auf dem Rathaus im Stadtteil Mühlbach montieren wollte, daran aber von protestierende Anwohnern gehindert wurde. Die Stadt hat mit breiter Bürgerbeteiligung einen neuen Sendestandort für alle Netzbetreiber gefunden, den Mietvertrag mit Telefonica aufgelöst und 13.500 Euro Kosten erstattet.

Hätte das Unternehmen geklagt, wären dieselben Kosten auf die Stadt zugekommen, betont die Verwaltung. "Im Endergebnis haben wir eine Gesamtlösung und eine bessere Alternative für Mühlbach gefunden", betont Eppingens OB Klaus Holaschke.


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