Blick ins Büro des Bürgermeisters

Sinsheim  Sinsheim - Der Schreibtisch des Sinsheimer Oberbürgermeisters Jörg Albrecht steht ganz oben im Rathaus, wenn er sich umdreht, blickt er aufs Stift Sunnisheim, eines der Wahrzeichen der Stadt. Albrechts Büro war einer der Anziehungspunkte beim Tag der offenen Tür im Rathaus.

Von Gabriele Schneider

Vom Büro des Bürgermeisters bis in die Kantine

Joeline sitzt Probe am Schreibtisch des Oberbürgermeisters.

Foto: Schneider

 

Sinsheim - Der Schreibtisch des Sinsheimer Oberbürgermeisters Jörg Albrecht steht ganz oben im Rathaus, wenn er sich umdreht, blickt er aufs Stift Sunnisheim, eines der Wahrzeichen der Stadt. Albrechts Büro war einer der Anziehungspunkte beim Tag der offenen Tür im Rathaus. Dabei präsentiert die Stadt nach eineinhalb Jahren das Ergebnis der Sanierungen. Durch einen Anbau entstand zusätzliche Fläche von 1080 Quadratmetern. 2,8 Millionen Euro kostete die Maßnahme.

Zu Tausenden strömten die Besucher ins Rathaus, und wer genug gesehen hatte, feierte auf der Festmeile in der und rund um die Wilhelmstraße. Dort beging die Stadt, die aus Kernstadt und zwölf Stadtteilen besteht, ihr 40-jähriges Bestehen als Große Kreisstadt. Firmen und Einrichtungen präsentierten sich an Ständen, Kinder konnten einen Stadtbus bemalen, an langen Biergarnituren wurde gegessen, getrunken und geplaudert. Zu Beginn gab es einen ökumenischen Gottesdienst zum Bibelwort "Suchet der Stadt Bestes".

Nach der Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeugs durch OB Albrecht suchte der Leiter der Volkshochschule Siegbert Guschl bei einer Podiumsdiskussion das Gespräch mit Leuten, die vor 40 Jahren politische Verantwortung trugen. Dr. Klaus Finck erinnerte sich beispielsweise, dass nur wenige Orte freiwillig mit der Stadt fusionierten. Es habe Zwänge gegeben, aber auch Anreize. Finck war sowohl im alten als auch im neuen Landkreis Kreisrat, er war Ortschaftsrat in Hilsbach und viele Jahre Stadtrat.