Bis zu 200 Bands möchten beim Römersee spielen

Bad Rappenau - Beim Römersee-Festival, das unter dem Motto „Eintritt frei, Zelten frei, Gedanken frei“ steht, spielen ab diesen Freitag, 17 Uhr, bis Sonntagfrüh, 2 Uhr, auf zwei Bühnen 23 Bands. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm. Über den Aufwand, das Open-Air-Konzert zu stemmen, sprach Simon Gajer mit dem Schwaigerner Johannes Hofstetter.


Bad Rappenau - Liebevoll sprechen Fans des zweitägigen Festivals bei Zimmerhof nur von „Das Römersee“. Beim Open-Air-Konzert, das unter dem Motto „Eintritt frei, Zelten frei, Gedanken frei“ steht, spielen ab diesen Freitag, 17 Uhr, bis Sonntagfrüh, 2 Uhr, auf zwei Bühnen 23 Bands. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm. Über den Aufwand, das Festivals zu stemmen, sprach Simon Gajer mit dem 29 Jahre alten Schwaigerner Johannes Hofstetter.

23 Bands an zwei Tagen: Woher bekommt der Römersee Kulturverein eigentlich die Gruppen?

Johannes Hofstetter: Es geht rein über Bewerbung. Es sei denn, vereinsintern wissen wir von Bands, die spielen möchten. Die dürfen meist dann auch spielen.


Wie viele Bewerbungen hatten Sie für dieses Festival?

Hofstetter: Wir kriegen in der Regel zwischen 150 und 200 Bewerbungen rein.


Aus dieser Fülle haben Sie für dieses Jahr 23 Gruppen ausgewählt. Nach welchen Kriterien stellt der Verein die Auftritte zusammen?

Hofstetter: Wir versuchen, eine gute Mischung hinzubekommen, damit für jeden etwas dabei ist. Uns steht nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Es hängt also auch davon ab, ob sich die Bands darauf einlassen, für eine geringe Gage zu spielen. Hauptsächlich wollen wir Nachwuchsbands. Es soll aber auch anspruchsvolle Musik sein.


Vereinsmitglieder sichten Bands und müssen das Festival-Gelände vorbereiten. Wie viel Arbeit steckt hinter dem Open-Air?

Hofstetter: In der Aufbauwoche sind allein zehn Helfer im Einsatz. Da kommen insgesamt schnell 1000 Arbeitsstunden zusammen.


Wie finanzieren Sie das Wochenende?

Hofstetter: Wir haben einige Sponsoren, die einen Teil der Kosten abdecken. Den Rest finanzieren wir über den Getränke- und Essensverkauf. Deshalb ist uns wichtig, dass die Besucher das verstehen und keine eigenen Getränke mitbringen. Brächte jeder einen eigenen Kasten Bier mit, würden wir auf Dauer das Festival kaputtmachen.


Was kostet das Festival?

Hofstetter: Grob geschätzt: 20.000 Euro.


>>Weitere Infos zum Festival: www.roemersee.de



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