Shisha soll Brand in Asylheim ausgelöst haben

Eppingen/Heilbronn  Ein Feuer im mit mehr als 100 Menschen belegten Asylbewerberheim in Eppingen hat vergangenen September einen Großeinsatz ausgelöst. Von kommender Woche an steht ein 26-Jähriger vor Gericht. Er soll den Brand mit einer vergessenen Tabakpfeife fahrlässig verursacht haben.

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Der junge Mann soll mit einer sogenannten Shisha das Feuer entfacht haben, das 20.000 Euro Schaden anrichtete. In der Unterkunft an der Elsenzstraße wohnen mehr als 100 Menschen. Einen Strafbefehl über 450 Euro hat der 26-Jährige abgelehnt, nun kommt es am Mittwoch ab 9 Uhr zum Prozess vor dem Heilbronner Amtsgericht. Geladen sind sieben Zeugen.

Das Feuer  hatte am 8. September ein Großaufgebot der Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Die Eppinger Feuerwehr war mit 23 Mann und vier Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei hatte acht Beamte im Einsatz. Das DRK und ein Notarzt waren ebenfalls alarmiert. Ein Hubschrauber kreiste über der Weststadt.

Die Sorge, es könnte sich bei dem Brand um einen Anschlag gehandelt haben, bestätigte sich nicht. „Brandstiftung ist auszuschließen“, hatte der Feuerwehrkommandant  noch am Brandort gesagt. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. red/ah