75-Jahre Jubiläum

Stimme-Leser schauen hinter die Kulissen des VfB-Stadions

Stuttgart  Von der Mannschaftskabine über den Spielertunnbel bis zum Presseraum: Bei einer Tour durch die Mercedes-Benz-Arena im Rahmen unseres XXL-Lesersommers durften 15 Stimme-Leser exklusive Einblicke in die Heimspielstätte des VfB erhaschen.

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Wer Führungen durch die Mercedes-Benz-Arena gibt, der sollte mit einem guten Orientierungssinn gesegnet sein. Immerhin misst der Stahlkoloss 60 000 Quadratmeter, ist das fünftgrößte Stadion in Deutschland und bietet Platz für 60 000 Fußballfans. Im Normalfall. Aktuell sind coronabedingt nur 25 000 erlaubt, erklärt Uwe Spinder, der am Montagnachmittag 15 Stimme-Leser im Rahmen des XXL-Lesersommers durch die Heimspielstätte des VfB führt.

Fritzle, das zweitälteste Maskottchen der Bundesliga

Den Anfang der rund drei Kilometer langen Tour macht die Mannschaftsbus-Garage. Dabei fällt der Blick sofort auf die mit Graffiti bemalte Wand, wo einem Fritzle mit einem breiten Krokodilgrinsen entgegenblickt. Fritzle ist mit seinen 29 Jahren das zweitälteste Maskottchen der Bundesliga, klärt Uwe Spinder auf und führt die Truppe weiter zu den Aufwärmräumen der Spieler.

Wer sich über das Aushängeschild "Polizei" und die kleine Ausnüchterungszelle am Ende des Flurs um die Ecke wundert, der findet bei Spinder schnell eine Antwort: "Bis vor dem Umbau 2011 war hier eine Polizeiwache." So richtig traut sich aber keiner, einen Blick in die düster wirkende Zelle zu werfen. Schnell weiter. Vorbei an den Räumen, wo Dopingkontrollen stattfinden und dann dahin, wo so mancher Fan bei einem Heimspiel sicher gerne mal Mäuschen spielen würde: den Mannschaftskabinen.

Aktueller Shootingstar ist Stürmer Kalajdzic

Die Mehrheit zückt ihre Kamera vor Sasa Kalajdzics Trikot. "Er ist mein Lieblingsspieler" schwärmt der 13-jährige Finn Binder über den derzeit verletzten Stürmer. Ein Staunen geht durch die Runde, als Uwe Spinder erzählt, dass jeder Kicker vier Paar Schuhe und drei Trikots pro Spiel gestellt bekommt, eins zum Aufwärmen, eins fürs Spiel und eins als Puffer zum Wechseln.

Mit Gäsnehaut und Metallica durch den Spielertunnel

Noch schnell wird ein Blick in die Kabine der Gäste geworfen, die - anders als in vielen anderen Stadien - gleich groß und gleich aufgebaut ist. Und dann ist es soweit: Die Stimme-Leser dürfen bei eingespielten Fangesängen und "Enter Sandman" von Metallica durch den Spielertunnel laufen. "Ich habe Gänsehaut", schwärmt Johannes Freihart. "Beeindruckend", sagt Andrea Jordan und strahlt, als sie ihren Blick über das Spielfeld und das Meer an Sitzplätzen schweifen lässt. Rund 800 Sicherheitsfachkräfte sind hier bei einem Heimspiel positioniert, sagt Uwe Spinder. Zum Abschluss geht es einige Stufen hoch zu den Kommentatorenplätzen und in den Pressesaal.

 

Lisa Könnecke

Lisa Könnecke

Volontärin

Lisa Könnecke arbeitet seit Februar 2020 als Volontärin bei der Heilbronner Stimme.

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