75-Jahre Jubiläum

Stimme-Leser erhalten Einblicke in den Golfsport

Neckarwestheim  Unter den Augen von PGA-Golf-Professional Benjamin März lernen elf Lesersommer-Gewinner auf der Anlage des Golf- und Landclub Schloss Liebenstein, dass es beim Golf vor allem auf den richtigen Schwung ankommt.

Email

 

Während es für die einen der allererste Kontakt mit dem kleinen weißen Ball und den verschiedenen Schlägertypen war, wagten sich andere nach teils jahrelanger Pause zum zweiten oder dritten Mal auf einen Golfplatz. Doch egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse, erhielten elf glückliche Gewinner bei der XXL-Lesersommer-Aktion der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme im Rahmen eines Schnupperkurses Einblicke in den Golfsport.

"Sie waren die talentierteste Gruppe dieses Jahr", resümierte Golflehrer Benjamin März nach einer schweißtreibenden, zweistündigen Übungseinheit auf der Anlage des Golf- und Landclub Schloss Liebenstein.

Die Zahl der geschlagenen Luftlöcher ist mit zunehmender Trainingsdauer rückläufig

Und auch wenn Golflehrer März der Gruppe mit seinem Lob fraglos schmeichelte, hatten sich nach zwei Stunden bei vielen Teilnehmern tatsächlich bereits Verbesserungen eingestellt. Denn die geschlagenen Luftlöcher waren sukzessive weniger geworden und statt herumfliegender Grasstückchen häufte sich der satte Klang eines in die Weite beförderten Golfballes.

Bei bestem Wetter ging es nach einer Kurz-Einführung in die Sportart auf die Driving Range des 27-Loch-Kurses. Dort machten die Teilnehmer unter individueller Anleitung und dem geschulten Blick von Benjamin März Erfahrungen mit den verschiedenen Sportgeräten und Schwungtechniken.

Vor allem beim Putten ist Golf eine Millimeter-Arbeit

"Am Anfang ist der Ball der Feind, weil er den Spieler ablenkt", weiß März. Ein Golf-Anfänger müsse zunächst den richtigen, geschmeidigen Bewegungsablauf verinnerlichen. Denn: "Das Treffen des Balles kommt nicht vom Zielen, sondern durch die richtige Schwungbahn."

Nach dieser Erkenntnis landeten erste Bälle an der 100-Meter-Marke. "Ich bin selber begeistert", sagte etwa Leser Peter Kreis erfreut über einen gelungenen Schlag. Auch Waldemar Raisch hatte Spaß am Abschlag, "doch bei den Profis im Fernsehen sieht das immer so einfach aus".

Auf dem Putting Green ging es schließlich um Millimeter-Arbeit. Denn "bei einem Putt aus zwei Metern gibt es zirka ein Grad Schlagflächentoleranz", wie Golflehrer März erklärte. "Das sind die Schläge, bei denen richtig Geld verdient wird." Dass selbst die Profis auf der US-Tour nur rund 55 Prozent ihrer Putts im Loch unterbringen, wertete die Leistungen der Schnupperkurs-Teilnehmer noch weiter auf.

"Golf zählt nicht zu den ganz leichten Sportarten", betonte Benjamin März abschließend und erhielt breiten Zuspruch der Stimme-Leser. Spaß hatten sie dennoch.

 

Nils Buchmann

Nils Buchmann

Volontär

Nils Buchmann arbeitet seit Oktober 2020 als Volontär bei der Heilbronner Stimme.

Kommentar hinzufügen