75-Jahre Jubiläum

Mit Kamera und Farbe eine wunderbare Sauerei veranstaltet

Region  Was aus Zeitungspapier alles Tolles entstehen kann: Fotografen und Models haben beim Lesersommer-Jubiläumsfotoshooting mit den Fotofreunden Neckarsulm einen Heidenspaß.

Von Stefanie Pfäffle
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Glückliche Gesichter nach dem Jubiläumsshooting mit der und für die HSt: Die Fotofreunde Neckarsulm und die Teilnehmer hatten viel Spaß.

Foto: Stefanie Pfäffle

Ute Göbner-Hanselmann zählt: "Drei, zwei, eins." Schon wirft sie das Farbpulver in die Höhe. Während die rote Wolke das Model umhüllt, klickt es im Akkord. Die Fotografen geben alles, um das beste Bild zu bekommen. Beim HSt-Jubiläumsfotoshooting des Bürgerportals Meine.Stimme mit den Fotofreunden Neckarsulm als Teil des XXL-Lesersommers haben alle einen Heidenspaß.

Fünf Models und vier Fotografen, plus natürlich die Fotofreunde selbst, haben sich am Ende des Pichterichstadions ausgebreitet. Das Set besteht aus schwarzer Folie, verteilt sind jede Menge Papier und Zeitungen. "Ich hatte so was schon lange im Kopf, wusste aber immer nicht, in welchem Zusammenhang", erzählt Göbner-Hanselmann. Normalerweise schießen die Fotofreunde ihre Bilder eher jeder für sich, so könne man mal etwas zusammen machen. Bei Meine.Stimme, wo die Gruppe auch aktiv ist, kam die Idee gut an und so wurden Hobbyfotografen und Models gesucht - und gefunden.

In Gemeinschaft basteln alle zunächst aus Zeitungspapier die fantasievollen Outfits für die Models. "Das Outfit sollte leben und nach Mode, nicht nach Altpapier aussehen", erklärt Sarah Adigüzel aus Neckarsulm. Bernd Nemetschek hat sich für einen Kragen und einen Rock entschieden. "Außer einem Hut im Kindergarten habe ich noch nie was aus Zeitung getragen", erzählt der Heilbronner grinsend. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ingrid Merbt hat er sich angemeldet, weil Modeln oder auch Komparse sein das Hobby der beiden ist. "Man muss immer mal wieder was Verrücktes machen, das bringt"s", findet Herbt.

Es gibt verschiedene Durchgänge. Die Mannequins werden mit Luftballons, Seifenblasen und am Schluss mit jeder Menge Farbpulver abgelichtet. "Ich hatte mir gedacht, das macht bestimmt Spaß und es ist so", stellt Karl-Heinz Emmert aus Bad Friedrichshall, einer der Akteure hinter der Kamera, fest. Es sei nicht sein erstes Fotoshooting, sonst hätte er sich vermutlich gar nicht getraut, sich zu bewerben. Vanessa Max aus Wüstenhausen wollte gerne mal etwas mit anderen Fotografen zusammen machen, Kontakte knüpfen. "Wir können ja nur voneinander lernen", findet sie. Und: "Wann hat man denn schon mal so eine Location zur Verfügung?" Ein Model nach dem anderen bekommt seine Farbdusche und wird dabei x-mal abgelichtet. "Am Anfang haben wir beiden Seiten ein paar Tipps gegeben, aber das hat sich schnell verselbständigt", stellt Göbner-Hanselmann zufrieden fest.

 

 

 

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