Würth und der unerfüllbare Zehn-Prozent-Anspruch

Würth und der unerfüllbare Zehn-Prozent-Anspruch
Der Würth-Campus in Gaisbach: Aus der Luft wird die Größe des Unternehmens sichtbar. Weitere Baustellen sind bereits eröffnet. Würth   Bild: Würth

Künzelsau  Der Schraubenhändler aus Künzelsau ist ein Schwergewicht in der Region, auch wenn er nicht jedes Jahr zweistellig wuchs. Am Ende geht es darum, profitabel zu bleiben.

Von Christian Gleichauf

Es war ein Satz, der aufhorchen ließ und Widerspruch provozierte: "Ein Unternehmen, das nicht mit zehn Prozent wächst, ist krank." Manches Mal hat Reinhold Würth seine Aussage relativiert. Manches Mal hat er den Satz aber auch in seiner Zuspitzung verteidigt. Vor 20 Jahren hatte er die Botschaft in der ersten WirtschaftsStimme erstmals prominent verkündet. Er räumte zugleich ein, dass damit nach seinen Maßstäben auch der Würth-Konzern "ein kleines bisschen krank" sei, wie er es an gleicher