Neue Produktion für Co-ax-Tochter Quadax

Forchtenberg  Nach Umsatzsprüngen und einer Produktion an der Kapazitätsgrenze bekommt der Ventilhersteller eigene Gebäude. An die neun Millionen Euro werden dafür investiert.

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Die Co-ax-Eigentümerfamilie Müller investiert im hohen einstelligen Millionenbereich in die neuen Gebäude für Quadax. Foto: privat

Die Müller Quadax GmbH, eine Tochter der Müller Co-ax-Gruppe, bekommt eine eigene Produktion in Forchtenberg. Zwischen acht und neun Millionen Euro investiert das Familienunternehmen neben dem Hauptsitz im Gewerbegebiet Allmand.

Neue Wege, mehr Erfolg

In den letzten vier Jahren verdreifachte Quadax seinen Umsatz nahezu und kratzte 2020 an der Zehn-Millionen-Marke. "Wir haben unsere Vertriebswege und die Art, wie wir anbieten, radikal geändert", erklärt Patrick Hofacker, Geschäftsführer von Quadax, den Erfolg.

So wuchs aus einem kleinen Geschäftsbereich von Co-ax eine schlagkräftige Einheit. Die vierfach exzentrischen Absperrklappen von Quadax wurden bisher noch bei der Muttergesellschaft Müller Co-ax produziert. Nachdem die Kapazitätsgrenzen erreicht wurden, erhält Quadax nun eine eigene Produktion. Der Geschäftsführende Gesellschafter Friedrich Müller lobt die erfolgreiche Tochter: "Mit Quadax ist uns ein Quantensprung gelungen." Im Herbst 2022 sollen die Gebäude bezugsfertig sein.

 

Der neue Komplex entsteht im Allmand 3 in Forchtenberg. Ein Bestandsgebäude - bisher Kern Messtechnik - wird als Bürofläche, Lager und für die Reinraumproduktion für Sauerstoffventile weiter genutzt. Direkt im Anschluss entsteht auf der bisher unbebauten Fläche eine 2700 Quadratmeter große und zehn Meter hohe Montagehalle.


Christian Gleichauf

Christian Gleichauf

Chefkorrespondent Wirtschaft

Christian Gleichauf schreibt über Menschen, Unternehmen und wirtschaftliche Entwicklungen in der Region Heilbronn-Franken. Seit dem Jahr 2000 ist der gebürtige Südbadener bei der Heilbronner Stimme.

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