Was machen die Akteure des geplanten Windparks Karlsfurtebene eigentlich?

Ein Jahr nach der Anhörung: Was machen die Akteure des geplanten Windparks Karlsfurtebene eigentlich?
So wie auf dieser Visualisierung könnten die neun Windkraftanlagen, die südlich von Waldenburg entstehen sollen, aus Blickrichtung Neuenstein aussehen − wenn sie denn irgendwann genehmigt werden sollten. Visualisierung: Abo Wind   Bild: Nick

Hohenlohe  Elf Monate nach Abschluss des öffentlichen Sturmlaufs der Argumente ist es nun ruhig um die neun Windräder geworden. Das Landratsamt prüft immer noch, ob und welche der Anlagen genehmigt werden sollen. Die Gegner bemängeln fehlende Transparenz der Behörde.

Von Christian Nick

Bereits im Juli vergangenen Jahres wurde er abgeschlossen: der viertägige öffentliche Erörterungs-Marathon zu den geplanten neun Windrädern auf Öhringer und Waldenburger Gemarkung. Auch elf Monate danach ist nur eins klar: Nichts Genaues weiß man (noch) nicht. Was also machen eigentlich Landratsamt, Projektierer und Gegner des Windparks? Beginnen wir bei der ersten Partei im Trio: der Genehmigungsbehörde. Das Landratsamt (LRA) prüft aktuell immer noch, ob überhaupt und welche Anlagen