Warum der Hohenlohekreis keine weiteren Moria-Flüchtlinge aufnimmt

Hohenloher Kreistag hätte fixem Verteilungsprinzip um ein Haar getrotzt

Hohenlohe  Er hätte einem fixem Verteilungsprinzip um ein Haar getrotzt: Der Hohenlohekreis hätte zusätzliche Moria-Flüchtlinge aus Griechenland locker aufnehmen können, doch dies hätte die politische Verantwortung auf den Kopf gestellt. Eine Analyse.


Es hätte ein "moralisches Zeichen" sein sollen. Ein Signal an weitere Kreise in Baden-Württemberg, dem vom Land festgelegten Verteilungsprinzip zu trotzen und die freiwillige Bereitschaft zu zeigen, zusätzlich Flüchtlinge aus dem Lager Moria aufzunehmen und die monatliche Quote damit zu verdoppeln. Doch eine knappe Mehrheit des Kreistags sah es anders und stimmte wie berichtet am Freitag mit 19:16 gegen einen Antrag der Grünen-Fraktion, den die SPD-Fraktion unterstützt hat. Druck wäre