Schnelle Entscheidung nötig: Als Polizisten sieben Schüsse abgaben

Schnelle Entscheidung nötig: Polizisten geben sieben Schüsse ab
Die Beamten schildern, warum sie sieben Schuss abgaben. Foto: Tscherwitschke   Bild: Berger

Hohenlohe  Haben die Polizeibeamten überreagiert, als sie am Abend des 22. März dieses Jahres mit sieben Schuss einen Einsatz in einem Hohenloher Einfamilienhaus beendeten? Vor der Zweiten Großen Strafkammer am Landgericht Heilbronn schilderten die Beamten nun die Ausnahme-Situation, auf die sie beim Macheten-Fall getroffen waren.

Von Yvonne Tscherwitschke

In diese Richtung zielen die Fragen des Verteidigers. Sein 25 Jahre alter Mandant hatte sich mit einer Machete in seinem Zimmer verschanzt. Damit hatte er in schon betrunkenem Zustand weiteren Alkohol gefordert, der in dem Haus aber weggeschlossen ist. Der junge Mann leidet seit seinem elften Lebensjahr an Zwangsstörungen. Mit Alkohol und Drogen hat er versucht, sich davon abzulenken. Es gab mehrere Polizeieinsätze Schon vor dem 22. März hatte es verschiedene Polizeieinsätze bei dem jungen