Booster-Hickhack sorgt für Unmut bei Hohenloher Ärzten und Bürgern

Booster gegen Corona
Der dritte Kleber im Impfbuch: Eine Auffrischungsimpfung verstärkt den Schutz gegen das Sars-CoV-2-Virus.   Bild: Wolfgang Kumm/dpa/dpa-tmn

Hohenlohe  Auch in der Region reagieren Patienten und Mediziner mit Verwunderung und Ärger auf die vom Gesundheitsministerium angekündigte Biontech-Liefer-Begrenzung. Die Abläufe in den Praxen werden dadurch zusätzlich strapaziert, berichten Ärzte.

Von Christian Nick, Yvonne Tscherwitschke

Joachim Hammesfahr ist wütend: "Ich fühle mich von der Politik, so muss ich es leider sagen, völlig verarscht", wettert der Waldenburger. Grund für seinen Unmut: Der 72-Jährige hatte sich bei der Impfstation des Landkreises für die Booster-Impfung angemeldet - mit dem Vakzin von Biontech, wie er dachte. Nun indes haben ihm die dortigen Verantwortlichen per Mail mitgeteilt, dass der Senior aufgrund der unlängst vom Gesundheitsministerium verfügten Begrenzung der ausgelieferten Biontech-Mengen