Wenn Windrad und Milan sich vertragen

Wenn Windrad und Milan sich vertragen
Mehrere Kameras sind rundherum am Turm des Windrads angebracht. Sie scannen den Himmel, um Greifvögel rechtzeitig zu erkennen.   Bild: Ludwig, Tamara

Hohenlohe  Der Bürgerwindpark Hohenlohe testet ein selbstentwickeltes Vogelschutz-System derzeit an acht Anlagen. Kameras scannen dabei den Himmel nach Greifvögeln. Was das künftig für die Windkraftbranche bedeuten könnte.

Von Tamara Ludwig

Ein intensives Brummen wabert durch die Luft, empfängt denjenigen, der durch die Tür ins Innere des Windrads tritt. Laut, warm, muffig. Es riecht nach Elektronik. Gleich rechts neben dem Eingang, im Fuß der Anlage im Windpark Weißbach, sind ein Computer und ein Bildschirm aufgebaut. Auf dem Bildschirm tauchen immer wieder kleine Rechtecke im Blau des Himmels auf, verschwinden, tauchen wieder auf, verschwinden. Sie scannen die Umgebung rund um das Windrad, suchen sie nach Greifvögeln ab.