Hohenloher Sportler des Jahres ausgezeichnet

Öhringen  Weitspringerin Anna Bühler aus Forchtenberg, der Niedernhaller Kampfsportler Timmy Sarantoudis und der Öhringer Kunstrad Zweier mit Serafin Schefold und Max Hanselmann sind Hohenloher Sportler des Jahres. Sie wurden in der Kultura geehrt.

Von Marc Schmerbeck
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Erinnerungen wurden wach. Am Samstag veranstaltete der Sportkreis Hohenlohe den 50. Ball des Sports in der Öhringer Kultura. Wie seit 1993 üblich, wurden dabei auch die Sportler des Jahres gekürt - gewählt von den Lesern der Hohenloher Zeitung.

Am Ende lagen die Forchtenberger Weitspringerin Anna Bühler, der Niedernhaller Kampfsportler Timmy Sarantoudis und der Öhringer Kunstrad Zweier mit Serafin Schefold und Max Hanselmann in der Gunst der Wähler vorne.

Mehrfach erfolgreiche Sportler

Für Bühler war es der zweite Erfolg in Folge. Auch die Kunstradfahrer waren bereits 2014 zur Mannschaft des Jahres gekürt worden. Für Sarantoudis, den Zweiten des vergangenen Jahres, war es die erste Auszeichnung. Er hatte schon vorher von seinem Verband Wako die Auszeichnung Sportler des Jahres 2016 erhalten.

Wie üblich war die Kultura voll besetzt. Neben dem Höhepunkt, eben der Proklamation der Sportler des Jahres, gab es Ehrungen, ein launiges Rahmenprgramm mit zahlreichen Aufführungen und Tanzrunden - wie es sich eben bei einem Ball gehört.

So bedankten sich Serafin Schefold und Max Hanselmann für die Wahl:

Viele ehemalige Sportler des Jahres waren dabei

Ganz besonders waren in diesem Jahr die Laudatoren. Alle drei gehören zur Geschichte des Ball des Sports. Claudia Wieland-Klug war mit ihrer Jazztanzgruppe Contract Release sechs mal Mannschaft des Jahres – damals hieß sie noch Claudia Dohl. Kunstradfahrerin Claudia Bader oder besser bekannt als Claudia Wieland, holte vier Mal in Folge den Titel. Insgesamt gewann die zweifache Kunstradweltmeisterin fünf Mal den Titel.

Säbelfechterin Eva Schmierer wurde unter ihrem Mädchennamen Eva Munz drei Mal Sportlerin des Jahres. Ansonsten wurde der runde Geburtstag des Sportkreisballes aber eher im Hintergrund gehalten. „Wir wollten es belassen wie immer“, sagte der Sportkreis-Vorsitzende Erich-Hans Dietz.

 


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