Große Sorge wegen steigender Sozialkosten im Hohenlohekreis

Große Sorge wegen steigender Sozialkosten im Hohenlohekreis

Hohenlohe  Die Sozialkosten des Hohenlohekreises kennen seit vielen Jahren nur noch eine Richtung: steil nach oben. Das ist auch 2020 nicht anders und treibt der Kreisverwaltung und manchem Kreisrat große Sorgenfalten ins Gesicht.


"82 Prozent der Kreisumlage werden im nächsten Jahr für soziale Leistungen ausgegeben, und das in Zeiten niedriger Arbeitslosigkeit", schüttelt Landrat Matthias Neth im Fachausschuss des Kreistags einigermaßen fassungslos den Kopf. Diese von den 16 Städten und Gemeinden zu zahlende Umlage ist die wichtigste Einnahmequelle des Kreises. "Wenn es gut läuft, bleiben pro Jahr noch zehn bis elf Millionen Euro übrig für Investitionen. Wir kommen langsam an einen Punkt, an dem die