Weihnachtsgebäck im Reisegepäck

Adventskalender heute: Mira Honka macht gefüllte Mokka-Taler

Von Regina Koppenhöfer

Öhringen - „Ich mag die Lebkuchen. Die Basler Leckerli zum Beispiel esse ich gerne. Für meinen Mann sind es die Kulleraugen, weil sie mit Marmelade sind. Und meine Tochter mag die Mokkataler und alles, was gefüllt ist.“ Mira Honka (52) hat alle Hände voll zu tun, wenn sie ihre Familie mit den jeweiligen Lieblingsplätzchen verwöhnen will.

Die aus Polen stammende Öhringerin hat in ihrer blitzblanken Küche schon eine Reihe schmucker Gebäckdosen aufgebaut. Viele leckere Weihnachtsbrötle finden sich darin.

Zahlreiche sind mit Nougatcreme gefüllt, einige haben Marmeladenkleckse. Nicht wenige wurden in Schokolade getaucht. Auch verziert sind die kleinen Köstlichkeiten: Mal mit Nusskrokant, dann auch wieder mit Walnüssen oder bunten Zuckerperlen.

Mira Honka arbeitet beim Jugendmigrationsdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Dort betreut sie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie erinnert sich: „Wir haben auch schon mit Leuten vom Übergangswohnheim gebacken.“

Eine Hauswirtschaftslehrerin hatte Mira Honka und ihre Schützlinge dazu in die Räume der katholischen Kirchengemeinde eingeladen. Gemeinsam wurde dann geknetet und gebacken und auch von den kleinen Köstlichkeiten probiert.

Nachbacken Einige sehr gute Rezepte hat Mira Honka von diesen Aktionen mit nach Hause gebracht - zum Nachbacken. Beim HZ-Adventskalender hat sie das auch vor: Das Rezept „Kissinger Plätzchen“ am 1. Dezember hat Mira Honka gleich ausprobiert.

Feiern Wofür aber braucht ein Zweipersonenhaushalt so viele Weihnachtsbrötle? „Ich habe viele Weihnachtsfeiern“, zu denen sie einiges an Plätzchen mitnehme, erzählt die Öhringerin. Auch die Schwiegermutter und eine Bekannte, die sich um den Kater der Familie kümmert, werden mit hausgemachtem Gebäck verwöhnt. Nicht zuletzt freue sich auch die erwachsene Tochter Elisabeth, die in den USA lebt, über Mutters Gebäck. „Wir besuchen sie zu Weihnachten“ erzählt die stolze Mama. Als besonderes Souvenir wird sich Weihnachtsgebäck im Reisegepäck der Honkas finden.

Und wann gönnen sich Mira Honka und ihr Mann Rudolf mal eine süße Leckerei? „Abends zum Tee und an den Adventssonntagen“, erzählt Mira Honka. Da sitze man im Wohnzimmer gemütlich am Kaminfeuer beisammen und genieße.