Mädchen und Jungen feiern Geburtstag ihrer Rechte

Bunte Bilder in der Albert-Schweizer-Schule ausgestellt - Vernissage mit fröhlichem Programm

Von Jennifer Maurer

Öhringen - Kinderrechte werden in der Albert-Schweitzer-Schule immer präsent sein. Dafür sorgen auch die bunten Bilder der schulinternen Wanderausstellung "Kinder und Jugendliche haben Rechte", die aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der UN-Kinderrechtskonvention eröffnet wurde.

Projektgruppe Bei der Vernissage erbebte der Boden, als eine Gruppe Schüler unter Leitung von Rosemarie Höllwarth großen Trommeln original afrikanische Klänge entlockte. Die Projektgruppe wurde speziell für diesen besonderen Anlass gegründet, um dadurch an entrechtete Kinder in Afrika zu denken. Weiter ging es mit dem vergnügten Lied "Mensch du hast Rechte" und einer kleinen Schauspielszene einiger Schüler der fünften Klasse, die unter Leitung von Mechthild Fischer durch das Programm führten. Auch Elke Hammel von der Informations- und Kooperationsstelle gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen im Hohenlohekreis richtete ihre Worte an Schüler und Gäste. Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg war nicht unbeteiligt am Gelingen der Ausstellung, da es die Kinder mit den Motiven für die Bilder und mit Rat und Tat unterstützte.

Die Fünftklässler stellten die drei Künstlerinnen vor, denen man die farbenfrohe Bilderreihe zu den Rechten von Kindern und Jugendlichen zu verdanken hat: Viktoria Eidenmiller (17), Miriam Vogelmann und Jasmin Röber, beide 13 Jahre, hatten viel Zeit und Mühe mit dem Gestalten und Kolorieren der Bilder aufgewandt. In einer kleinen Fragestunde kam heraus, dass die fleißigen Schülerinnen mit großer Begeisterung und viel Einsatz dabei gewesen sind. Sie meinten: "Es war auch überhaupt nicht schwierig und hat viel Spaß gemacht."

Idee Mechthild Fischer erklärte abschließend die Idee, die hinter dem Ganzen steckt. Wenn es einmal Probleme in einer Klasse geben sollte, könne auf die Bilder der Ausstellung zurückgegriffen werden, um über einzelne Rechte zu sprechen und sowohl Kinder als auch Lehrer an das zu erinnern, was ihnen zusteht. So werden die Bilder durch die Räume der ganzen Schule wandern, damit die Kinderrechte für alle gegenwärtig bleiben.

Zum anderen war es Fischer wichtig, dass die Menschen, die normalerweise nicht den Weg in ihre Schule finden, auch am Erlebten teilhaben können. So waren Vertreterinnen des Kinderschutzbundes, die Schülersprecher einiger Öhringer Schulen, die Elternsprecherin des Hohenlohe-Gymnasiums dabei.

Irina Dorsch, Leiterin der Stadtbücherei hatte s eine Auswahl an Büchern zum Thema zusammengestellt. So konnte man sich im Anschluss umfangreich informieren, während man von den Kindern der siebten Klasse mit leckeren Snacks versorgt wurde.


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