Windkraft: Unterschriftenaktion in Eschental

Kupferzell  Kupferzell - Es ist nicht allein der mögliche Windpark Goggenbach, den die Eschentaler fürchten. Auch die Gemeinden Untermünkheim und Braunsbach könnten Windräder aufstellen, von denen die Eschentaler betroffen wären, sagt Helmut Schroth. .

Von unserer Redakteurin Juliane Renk
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Windrad-Standorte müssen für Mensch und Tier verträglich sein, fordert Volker Bauer mit seinem Plakat am Ortsausgang von Eschental.

Foto: Juliane Renk

Kupferzell - Es ist nicht allein der mögliche Windpark Goggenbach, den die Eschentaler fürchten. Auch die Gemeinden Untermünkheim und Braunsbach könnten Windräder aufstellen, von denen die Eschentaler betroffen wären, sagt Helmut Schroth.

."Wir wollen nicht von Windparks eingekreist sein. Dann können wir nicht mehr von Lebensqualität sprechen. Wir wehren uns", erklärte Schroth am Dienstagabend bei der Gemeinderatssitzung in Kupferzell. Als Vertreter der Bürger von Eschental übergab er 184 Unterschriften von Eschentalern, die sich gegen den Windpark Goggenbach und für einen Abstand von mindestens 1000 Metern zu Wohnhäusern ausgesprochen haben.

Windkraftanlagen müssen menschen- und tierfreundlich umgesetzt werden, meint Volker Bauer. Daher hat er ein Plakat entworfen, das für Mensch und Tier eintritt. Am Ortsausgang von Eschental Richtung Arnsdorf können die Vorbeifahrenden die Botschaft auf dem zwei auf drei Meter großen Plakat lesen: "Baut Windräder dort, wo der Wind kräftig bläst. Haltet für die Menschen 1000 Meter Abstand ein."

Ob die fünf Windräder des Goggenbacher Windparks gebaut werden, ist noch unklar. Die vom Ingenieurbüro Mörgenthaler beauftragten Biologen sind mit dem Artenschutzgutachten noch nicht fertig, so Volker Mörgenthaler.


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