Goggenbacher übergeben Unterschriften

Kupferzell - An die 40 Bürger aus Goggenbach und den angrenzenden Ortschaften des geplanten Windparks Goggenbach haben am Dienstagabend vor dem Rathaus in Kupferzell mit Transparenten und Schildern ihrer Forderung nach 1000 Meter Abstand zwischen der Wohnbebauung und den geplanten Windkraftanlagen Nachdruck verliehen.

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Mit ihren Transparenten vor dem Rathaus forderten Bürger aus Goggenbach und den angrenzenden Ortschaften den 1000-Meter-Abstand der Windräder.Foto: privat

Kupferzell - An die 40 Bürger aus Goggenbach und den angrenzenden Ortschaften des geplanten Windparks Goggenbach haben am Dienstagabend vor dem Rathaus in Kupferzell mit Transparenten und Schildern ihrer Forderung nach 1000 Meter Abstand zwischen der Wohnbebauung und den geplanten Windkraftanlagen Nachdruck verliehen. Dies berichteten Mitglieder des Ortschaftsrats um Andreas Abel gestern der. Sie wollten damit den von ihnen befürchteten Schattenschlag auf Wohnhäuser, Lärmbelästigungen und sinkenden Immobilienpreisen mit bis zu 50 Prozent Wertverlust vorbeugen.

In der Gemeinderatssitzung übergab Ortschaftsrat Andreas Abel eine Unterschriftenliste von Wahlberechtigten und Grundstücksbesitzern aus Goggenbach an Bürgermeister Joachim Schaaf. Mit 63 Unterzeichnern spreche sich die Mehrheit der Goggenbacher für die 1000 Meter Abstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung aus. Auch die Bürger der angrenzenden Ortschaften Eschental und Rüblingen hätten sich mit über 90 Prozent hinter den 1000-Meter-Abstand gestellt. Rathauschef Schaaf nahm die Unterschriftenliste vor den Gemeinderäten, Ortsvorstehern und rund 25 Zuhörern im Saal entgegen.

Kapitaleinlage

Klaus Kempf als stellvertretender Bürgermeister habe gesagt, dass eine Bürgerbeteiligung für eine Bürgerwindanlage nicht erst ab einem Betrag von 15 000 Euro Kapitaleinlage möglich sein dürfe, sondern diese müsse auch für Familien, die ein Haus gebaut haben und sich einbringen wollten, für kleinere Beträge um 1000 Euro möglich sein. Sonst hätten diese Windräder nichts mit einer Bürgerwindanlage zu tun und hätten den Namen Bürgerwindanlage nicht verdient. red


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