Gedenken an ein junges und reiches Leben

Gedenken an ein junges und reiches Leben
Die rund 40-köpfige Delegation aus der ehemaligen Heimat der Widerstandskämpfers Hans und Sophie Scholl auf dem Geschwister-Scholl-Platz vor der Ludwig-Maximilians-Universität in München.   Bild: Renate Väisänen

München/Forchtenberg  Rund 40 Hohenloher begeben sich auf den Spuren von Hans Scholl auf die Reise nach München.

Von Renate Väisänen

"Das Schicksal von Hans und Sophie Scholl hat mich schon von klein auf berührt", erzählt Helga Müller. Schon das erste Buch über die Weiße Rose, das Inge Scholl 1952 über die NS-Widerstandsgruppe herausbrachte, habe sie gelesen, erzählt die Forchtenbergerin. "Die Umstände, die dazu führten, dass die jungen Menschen so früh ihr Leben lassen mussten, sind aus heutiger Sicht gar nicht mehr nachvollziehbar und unfassbar tragisch", meint die 80-Jährige. Deswegen habe sie sich