Weißbacher Bürgermeisterwahl: Nein-Kandidat reist nicht an

Weißbach - In seiner Sitzung zum Ende der Bewerberfrist für die Weißbacher Bürgermeisterwahl hat der Gemeindewahlausschuss die beiden vorliegenden Bewerbungen zugelassen. Zur Wahl stehen am 28. April also Amtsinhaber Rainer Züfle, der eine dritte Amtszeit anstrebt, und Andreas Fischer aus Berlin, der für die Initiative "Nein-Idee" antritt.

Vom kleinen Dorf zum attraktiven Industriestandort
Die Ortschaft Weißbach von der Straße nach Büschelhof aus gesehen. In der Bildmitte ist die denkmalgeschützte evangelische Kirche, darüber auf der Hochebene das Neubaugebiet "Halberger Ebene". Foto: Corinna Janßen
Weißbach - In seiner Sitzung zum Ende der Bewerberfrist für die Weißbacher Bürgermeisterwahl hat der Gemeindewahlausschuss die beiden vorliegenden Bewerbungen zugelassen. Zur Wahl stehen am 28. April also Amtsinhaber Rainer Züfle (50), der eine dritte Amtszeit anstrebt, und Andreas Fischer aus Berlin, der für die Initiative "Nein-Idee" antritt.

Auf Anfrage der Hohenloher Zeitung teilte Andreas Fischer am Mittwoch mit, dass er nicht an einem öffentlichen Wahlforum der HZ teilnehmen werde. Er reise nicht an und werde vor Ort auch keinen Wahlkampf betreiben.

Fischer, der in mehreren Gemeinden als Bürgermeister kandidierte und kandidiert, hatte schon zuvor mitgeteilt, das er das Amt im Falle seiner Wahl nicht ausüben werde.

Das Wahlrecht in Baden-Württemberg ermögliche es, dass man sich als Bürger bewerbe. "Das gibt die Möglichkeit, nicht nur theoretisch oder intellektuell unterwegs zu sein, sondern direkt vor Ort", sagte er, was aber nichts daran ändert, dass er nicht anreist. Fischer: "Menschen sind faul, und ich bin es auch." hed