Sandra Fätsch und Martin Schwab siegen beim EBM-Papst-Marathon

Niedernhall  Gut 3400 Teilnehmer starteten beim 23. EBM-Papst-Marathon. Rund 10.000 Zuschauer feuerten sie an. Der Samstag gehörte den Gesundheitsbewussten, der Sonntag den Ehrgeizigen.

Von Barbara Griesinger

Lauf-Fieber liegt über Niedernhall in der Luft. Das zweite Septemberwochenende ist in Hohenlohe ein sehr bewegtes. Schließlich traf sich am Samstag und Sonntag zum EBM-Paps-Marathon alles, was in der Region Spaß am Laufen hat. Bei der 23. Auflage des Laufevents waren es gut 3400 Läufer, Nordic-Walker, Inliner und Handbiker.
 

 

Allen zusammen bescherte Petrus ideales Laufwetter: Sonnig, aber nicht allzu heiß, auf dass die idyllische Landschaft zwar im rechten Licht erscheint, die Sonne den Laufbegeisterten aber nicht zu heiß auf den Kopf brennt.

Läufer aus der Region schaffen es in diesem Jahr kaum unter die Top 3

Sportlich gehörte der Sonntag Sandra Fätsch (3:29:11, TSV 1886 Kandel) und Martin Schwab (2:48:40, Gerhard Schubert GmbH). Die beiden kamen beim Marathon als jeweils Erste ins Ziel. Bei den Männern folgten auf den Plätzen zwei und drei Roberto Schumann (2:53:27, SC DHfK Leipzig) und Simon Schickert (3:03:05, ASV Köln). Die zweit- und drittschnellsten Frauen waren Nicola Bräumer (3:40:35) sowie Stephanie Warner (3:48:29, Laufsport Senden).

Beim Halbmarathon siegte Christine Schleifer (1:18:43, Tri-Team Heuchelberg) vor Diana Reinschmiedt (1:24:15, LG Bodensee) und Catherine Malloy (1:25:30, TF Feuerbach). Bei den Männern erreichten Daniel Noll (1:12:17, TSV 1896 Glems), Pascal Schäfer (1:13:52, TSG 1845 Heilbronn) und Markus Nippa (1:14:32, TV Pforzheim) die Plätze eins bis drei.

Mehr zum Thema: Alle Ergebnisse gibt es auf der Seite des EBM-Papst-Marathons
 

 

Im Vergleich zum Sonntag ging es am Samstag eher gemütlich zu. Fitness und Zeiten standen nicht so sehr im Vordergrund. „Das ist aktives Gesundheitsmanagement“, umschrieb Marianne Manz aus Weißbach der Walker-Wettstreit. Vor allem für die Schultern sei das flotte Gehen mit den „Stecken“ gut. „Das lockert nach der Büroarbeit“, so Maria Lipp, die zu den königsblauen Walking-Ladies von Ziehl-Abegg gehört.

Seit „ewigen Zeiten“ walken die Frauen mit und sind auch ohne EBM-Papst-Marathon einmal pro Woche mit ihren Stöcken unterwegs. Das fördere zudem das Miteinander im Betrieb, denn beim Walken würden sich Ziehl-Abegg-Mitarbeiter quer durch die Abteilungen kennen lernen.
 


Auch die Frauenriege von SC Kocherstetten ist regelmäßig zwischen Kocherstetten und Morsbach unterwegs. „Einmal pro Woche sechs Kilometer, das hält fit“, sind sich die Damen einig. Für die Stöcke haben übrigens die Männer gesorgt, die gab’s mal zu Weihnachten vor etwa 20 Jahren. „Und allmählich kommen sie auch selber auf den Geschmack, weil sie merken, dass es gut tut“, ist Erika Bader überzeugt. Zumindest stellten die Herren bereits mit zehn Jahren den Jüngsten wie auch mit 76 den Ältesten unter den Walkern.