16 Hohenloher blicken auf 2020

Hohenlohe  Eine Person aus jeder Kommune des Landkreises Hohenlohe verrät, was ihr persönliches lokalpolitisches Top-Thema im neuen Jahr sein wird.

Von unserer Redaktion
Email

Erwin Bergmann, Vereinschef aus Künzelsau

Foto: privat

Das wichtigste Thema in 2020 ist die Detailplanung unseres neuen TSV-Sportvereinszentrums in Künzelsau. Dazu gehört der Abriss vom alten Sportheim, der Spatenstich und der Baubeginn. Parallel dazu laufen die Vorbereitung für unser 175-jähriges Jubiläum 2021.

Karin Kreidemeier, Tierärztin aus Dörzbach

Foto: privat

Wichtiges Ziel muss der Schuldenabbau sein und die Einsparung von Kosten. Dennoch sind die Schaffung von Wohnraum durch innerörtliche Sanierung und Beseitigung von Leerständen sowie der Breitbandausbau meiner Meinung nach ebenso wichtig.

Matthias Schirmer, Einzelhändler aus Krautheim

Foto: privat

Die Angst vor den vielen Leerständen in Krautheim hat sich mit Blick auf 2020 zum Guten entwickelt: Wir haben einen Catering-Service mit Mittagstisch und im Februar öffnet der neue Bäcker mit Café und Poststelle. Beides ist ein Highlight und tut der Stadt gut. 

Markus Reinauer, Küchenmeister aus Mulfingen

Foto: privat

Unser Ziel für 2020, für das wir auch als Vereine ProMu stehen, ist, die Solidarität unter den Bürgern zu stärken und sie für ehrenamtliche Tätigkeiten zu ermutigen. Ein schönes Beispiel für gelungene Netzwerkarbeit ist der neu gebildete Ortschaftsrat in Mulfingen.

Eberhard Dietz, Rentner aus Ingelfingen 

Foto: privat

Für mich ist die Kochertäler Gemeinschaftskläranlage, die vor zwei Jahren beschlossen wurde, eines der wichtigsten Projekte für das Kochertal. Der Bau muss unbedingt beschleunigt werden, damit unsere Kinder und Enkel in einer intakten Umwelt leben können. 

 

Markus Autenrieth, Rektor aus Kupferzell

Foto: privat

Mich als Schulleiter bewegt natürlich das kleine Lernhaus, das im Spätsommer fertiggestellt wird, und die Modernisierung und Umgestaltung unseres Schulhofs. Wir sind froh, dass unsere Schule dann für die Zukunft auf höchstem Niveau gerüstet ist.

 

Roselinde Simm, Kauffrau aus Niedernhall

Foto: privat

Die für mich wichtigsten Anliegen für Niedernhall wären zum einen eine Einkaufsmöglichkeit auf der Giebelheide. Außerdem würde ich mir auf dem ehemaligen Areal der Firma Kerl an der Kochertalstraße die Ansiedlung eines Baumarkts wünschen.

 

Mario Dietel, Schüler aus Öhringen

Foto: privat

Ich wünsche mir, dass Öhringen 2020 zukunftsbewusst einen Klimamanager einsetzt. In jeder Entscheidung sollte das Wohlergehen aller Menschen und unseres Planeten Bedeutung zugesprochen werden. Ich hoffe auf gute Diskussionen ohne Extremismus.

 

Klaus Mayer, Rentner aus Pfedelbach

Foto: privat

Ich bin Sprecher der „Senioren für Senioren“ in Pfedelbach. Daher wünsche ich mir, dass 2020 der Generationenplatz realisiert und so gestaltet wird, dass er von Senioren und jungen Leuten gleichermaßen angenommen wird. Ganz wichtig: Er muss zentral sein. 

 

Felix Joiko, Hotelier aus Waldenburg

Foto: privat

Die Stadtsanierung: Bei unserem alten Gemäuer gibt es viel zu tun. Unser Traum wäre eine Photovoltaik-Anlage, aber es muss sich erst noch zeigen, ob das möglich ist. Die energetische Sanierung unseres Hotels muss aber dringend vorangetrieben werden.

 

Silke Schmitgall, Gemeinderätin aus Bretzfeld

Foto: privat

Als Geddelsbacherin wünsche ich mir natürlich schnelles Internet. Gerade Weihnachten hat gezeigt, dass man ohne von der Welt abgeschnitten ist, wenn viele guten Wünsche nicht ankommen. Auch sollen unsere großen Projekte in der Gemeinde gut vorankommen.

 

Alexander Kilian, Musiker aus Schöntal

Foto: privat

Kultur ist ein wichtiges Rückgrat unserer Gesellschaft. Mir ist wichtig, dass ein Bewusstsein für Kunst und die schöpferischen Potenziale in uns erhalten bleibt. Hier verhandeln wir unser Miteinander, gehen aufeinander zu, wenn vieles andere uns zu vereinzeln droht.

 

Tanja Herbst, Sozialarbeiterin aus Zweiflingen

Foto: privat

Ich wünsche mir einen besseren Nahverkehr. Ich frage mich, wie sich das Busangebot für ältere Menschen anfühlt, die darauf angewiesen sind. Außerdem fehlt mir hier in Friedrichsruhe ein Spielplatz. Es gibt nur einen Bolzplatz, keinen Ort für die kleinen Kinder.

Susanne Koch, VHS-Leiterin aus Forchtenberg

Foto: privat

Neben neuen Baugebieten und Gewerbeflächen ist für mich und meine Familie das Thema Breitband sehr wichtig. Ich freue mich, dass 2020/21 unsere bisher unterversorgten Stadtgebiete per Glasfaserkabel einen zukunftstauglichen Anschluss bekommen. 

 

Markus Schurg, Feuerwehrmann aus Weißbach

Foto: privat

Ich hoffe, dass trotz angespannter Finanzlage nicht an der Sicherheit der Bürger sowie der Ausrüstung der ehrenamtlichen Kameraden gespart wird und es der Gemeinde zudem gelingt, sich innerorts weiterzuentwickeln sowie neue Gewerbebetriebe anzusiedeln.

Dieter Gebert, Schreiner aus Neuenstein

Foto: privat

Eine Stärkung der kommunalen Wirtschaft ist wichtig. Und eine Gemeinde zu bleiben, in der Jung und Alt gut miteinander leben können. Es darf politisch nicht nach rechts oder links driften. Freuen würde mich ein starker Kreis, der wieder zusammen findet.

 

 


Kommentar hinzufügen