Würth steht mit 55-Millionen-Projekt in den Startlöchern

Künzelsau - Die Firma Würth hat der Stadtverwaltung Künzelsau den Bauantrag für ihr Kultur- und Kongresszentrum geschickt. Damit hat das Unternehmen seine Vorplanungen abgeschlossen und ist bereit für den Baubeginn.

Künzelsau - Die Firma Würth hat der Stadtverwaltung Künzelsau den Bauantrag für ihr Kultur- und Kongresszentrum geschickt. Damit hat das Unternehmen seine Vorplanungen abgeschlossen und ist bereit für den Baubeginn – vorausgesetzt, die Stadträte erteilen dem Vorhaben das erforderliche Einvernehmen und die Konjunktur spielt mit.

„Wir bereiten alles soweit vor, dass der Baubeginn jederzeit möglich ist“, sagt Professor Harald Unkelbach, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Damit ist ausgesprochen, was in der Würth-Führungsetage ohnehin als Fakt gilt: Gebaut wird das Zentrum mit Museum, Halle, Kammermusiksaal und Open-Air-Fläche sowieso, nur wann der erste Spatenstich erfolgen wird, ist offen. Baubeginn trotz Konjunktureinbruch scheidet aus, sagt Unkelbach: „Das wäre unverantwortlich.“ Immerhin soll das Projekt bis zu 55 Millionen Euro kosten.

Was sich darin abzeichnet, wird nicht nur den Gaisbacher Westen, sondern auch die Kulturszene der Region verändern: ein Museum mit 650 Quadratmetern Fläche, eine große Veranstaltungshalle für 2500 Besucher, ein Konferenzbereich, ein Kammermusiksaal für 500 Zuhörer und ein großes Open-Air-Gelände.