Virtuelle Limeswelten in Hohenlohe

Hohenlohe  Hohenlohe - Der Limes in Hohenlohe wird immer sichtbarer. Zum Beispiel mit moderner, dreidimensionaler Technik. Bis 8. Mai können Interessierte im Kreismedienzentrum Künzelsau in die Welt der alten Römer eintauchen.

Von unserem Redakteur Ralf Reichert
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Virtuelle Limeswelten in Hohenlohe

Die Virtuellen Limeswelten wurden im Künzelsauer Kreismedienzentrum präsentiert. Kommunale Vertreter setzten sich 3-D-Brillen auf und staunten.

Foto: Reichert

Hohenlohe - Der Limes in Hohenlohe wird immer sichtbarer. Zum Beispiel mit moderner, dreidimensionaler Technik. Bis 8. Mai können Interessierte im Kreismedienzentrum Künzelsau in die Welt der alten Römer eintauchen.

Mit 3-D-Brille und Steuergerät. Wie in einem virtuellen Computerspiel. Die Möglichkeiten sind faszinierend, das archäologische Wissen ist auf dem neuesten Stand. Die Navigation ist einfach, der Inhalt so vielfältig, dass mehrere Besuche nötig sind.

Virtuelle Limeswelten in Hohenlohe

Das Öhringer Westkastell aus der Vogelperspektive. Solche virtuellen Flüge gibt es viele in der 3-D-Welt.

Fotos: Virtuelle Limeswelten, ArcTron 3D GmbH & 7reasons Medien GmbH

Zunächst hat die Präsentation den Charakter einer Wanderausstellung. Vom 10. bis 13. Mai macht sie Station auf der Messe in Öhringen, vom 18. Mai bis 30. Juni wird sie in der Stadtmühle in Sindringen zu sehen sein, vom 9. Juli bis Ende August in Pfedelbach: entweder im Rathaus oder im Schloss.

60 Kilometer verläuft der Limes durch die Region, und zwar schnurgerade. Das ist einmalig und soll noch stärker touristisch vermarktet werden. 13 Anliegerkommunen zahlten 74 000 Euro, um die "Virtuellen Limeswelten" erschaffen zu können. 92 400 Euro übernahm die EU, 33 600 Euro das Land. Später sollen die Animationen dauerhaft gezeigt werden.

Virtuelle Limeswelten in Hohenlohe

Tausende Wachtürme standen entlang des römischen Grenzwalls. Die Soldaten hatten ein festes Tagesprogramm, Hornsignale kündigten den Wachwechsel an.


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