Lachnersturm steht Besuchern weiterhin offen

Waldenburg - Einheimische und Besucher können den Ausblick vom 33 Meter hohen Lachnersturm auf das Hohenloher Land auch weiterhin genießen. Bernhard Schönborn vom technischen Bauamt in Waldenburg, sagte dass es für die Besucher keine Einschränkungen gäbe.

Von unserer Redakteurin Juliane Renk
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Der Waldenburger Lachnersturm ist für Besucher geöffnet. Foto: Peter Boxheimer

Waldenburg - Einheimische und Besucher können den Ausblick vom 33 Meter hohen Lachnersturm auf das Hohenloher Land auch weiterhin genießen. Bernhard Schönborn vom technischen Bauamt in Waldenburg, sagte dass es für die Besucher keine Einschränkungen gäbe. Im Gegensatz zum Stuttgarter Fernsehturm oder dem Öhringer Blasturm dürfen in Waldenburg Sportliche zwischen acht Uhr und Dämmerung, von April bis Oktober, den Aussichtsplatz erklimmen.

Notlichter

"Uns liegt kein offizielles Schreiben vom Landratsamt oder einer anderen Behörde vor, dass der Turm untersucht werden sollte", sagte Schönborn. 2005 sorgte er dafür, dass sowohl drei Feuerlöscher als auch drei Rauchmelder im Treppenhaus angebracht wurden. "Im Falle eines Stromausfalls gibt es Notlichter", sagt Schönborn.

Die Feuerlöscher hängen ganz oben im Turm, in der Mitte und im Aufgang. In der Turmstube hängt ein kleines Kästchen, welches im Notfall eingeschlagen werden kann. Darin ist ein Griff, wer an ihm zieht, kann ein Fenster öffnen, um Hilfe zu verständigen. Die übrigen Fenster haben keine Griffe. 2005 sei auch die letzte offizielle Begehung des Turms gewesen.

Wasserturm

1977 arbeitete ein Architekturbüro den Umbau in einen Aussichtsturm aus. Von 1901 bis 1957 diente das Gebäude den Waldenburgern als Wasserturm. Heute speichert der Fuß des Fernsehturmes das Wasser. Früher schützte der Schanz- oder Wachturm die Bürger. Den Namen hat das wohl sieben Jahrhunderte alte Gebäude, laut Geschichtsbüchern, von seinem letzten Bewohner, dem Türmer und Stadtmusikant Lachner erhalten.


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