Regionale Metall-Arbeitgeber warnen vor Abwanderung

Regionale Metall-Arbeitgeber warnen vor Abwanderung
Die IG Metall hat angekündigt, in der anstehenden Tarifrunde bis zu vier Prozent mehr Lohn zu fordern. Die Arbeitgeber sagen, es gebe nichts zu verteilen. Foto: dpa   Bild: Marcel Kusch

Heilbronn  Südwestmetall und Unternehmer sehen in der aktuellen Tarifrunde keinerlei Spielraum für Lohnerhöhungen. Die hohen Personalkosten belasten die Margen enorm. Der Schwerpunkt der Verhandlungen solle auf das Thema Arbeitsplatzsicherung gelegt werden.


Die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie steht unter besonderen Vorzeichen. Denn die Branche leidet nicht nur unter den Folgen der Corona-Pandemie, sondern sie befindet sich in einem gewaltigen Transformationsprozess. Entsprechend klar formulieren die Arbeitgeber der Region ihre Haltung. Entlastung statt Mehrkosten gefordert "Wir werden in keiner Weise Kostenerhöhungen hinnehmen", betont Karl Schäuble, Vorstandsvorsitzender der Südwestmetall-Bezirksgruppe