Kaufland und Edeka kommen den Schweinebauern entgegen

Schweinezucht
Beim Schweinefleisch zogen die Preise Anfang des Jahres erst an, fielen dann aber wieder stark.   Bild: Jens Büttner/zb/dpa

Neckarsulm/Ellhofen  Die beiden Handelsketten versprechen den unter Preisverfall leidenden Landwirten einen Mindestpreis für ihre Schlachttiere. Allerdings ist daran eine Bedingung geknüpft.

Von Heiko Fritze

Bei den Preisen für Schweinefleisch gibt es derzeit wenig Grund zur Freude für die Erzeuger: Seit Wochen bewegen sich die Einnahmen abwärts, mittlerweile bis auf 1,25 Euro pro Kilo. Ihrem Unmut machten die Bauern in der Nacht zum Freitag mit einer Blockade des Edeka-Zentrallagers in Ellhofen Luft. Dabei versprechen die Handelsketten inzwischen, für bestimmte Qualitätsstufen einen Mindestpreis zu garantieren. 1,40 Euro pro Kilogramm Nach Edeka und Rewe hat dies nun auch Kaufland verkündet.