Zu Weihnachten drohen bei Spielwaren Lücken in den Regalen

Zu Weihnachten drohen Lücken in den Regalen
In der Corona-Krise haben viele Familien Brettspiele wieder für sich entdeckt. Die Branche boomt − und die Hersteller kommen mit Lieferungen kaum noch nach. Foto: Hutter   Bild: Hans-Rudolf Schulz

Handel  Die Spielwarenbranche ächzt unter fehlenden Teilen und Lieferengpässen. Manche Brettspielverlage verschieben die Veröffentlichung von Neuheiten.


Mal ist es die Elektronik, mal der Karton, mal ein Kunststoffteil. Irgendetwas, das eigentlich benötigt wird, aber auf sich warten lässt. Und allmählich bringt das die Hersteller von Spielwaren ins Schwitzen - jedenfalls jene, die bislang einen Teil dieser Artikel von außerhalb Europas bezogen. Die ersten kündigen nun an, dass sie ihre geplanten Neuheiten statt vor Weihnachten erst im Frühjahr ausliefern - und dass es selbst mit der Nachproduktion bereits ausgelieferter Artikel eng werden