Sparda-Bank schließt alle Filialen

Stuttgart/Heilbronn  Größere Bargeldauszahlungen sind bis auf weiteres nicht möglich. Das Institut will die Bargeldversorgung in der Fläche sicherstellen.

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Die Sparda-Bank Baden-Württemberg hat wegen der Corona-Krise alle 38 Filialen bis auf Weiteres geschlossen. Die SB-Zonen und Geldautomaten sind weiterhin zugänglich. Auch Beratungsgespräche fänden statt, allerdings vorzugsweise am Telefon oder per Videochat, wie ein Banksprecher der Heilbronner Stimme sagte.

Verärgerter Kunde

Die Abhebung größerer Bargeldsummen ist aufgrund der unklaren Entwicklung vorerst nicht möglich, sagte der Sprecher und verwies auf die Möglichkeit, bis zu 1000 Euro pro Tag am Geldautomaten abzuheben. Ein Kunde der Sparda-Bank Heilbronn kritisiert diese Praxis gegenüber der Stimme. Der Mann wollte 100.000 Euro abheben, was die Bank ablehnte.

"Wir wollen die Bargeldversorgung in der Fläche aufrechterhalten", betonte der Sprecher. Daher seien große Bargeldauszahlungen im Gegensatz zu Überweisungen nicht möglich. 


Jürgen Paul

Jürgen Paul

Stv. Leiter Politikredaktion

Jürgen Paul arbeitet seit 1998 bei der Heilbronner Stimme. Der gebürtige Pfälzer widmet sich der regionalen und überregionalen Wirtschaft, Schwerpunkte sind das Handwerk, die Bankenbranche, der Arbeitsmarkt und die Konjunktur.

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