Schwarz-Gruppe startet mit Lobbybüro in Berlin

Neckarsulm/Berlin  Das Neckarsulmer Handelsunternehmen mit den Marken Kaufland und Lidl ist jetzt in der Bundeshauptstadt nicht mehr nur mit Filialen vertreten.

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Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe hat eine Repräsentanz in Berlin eröffnet. Von dort aus sollen Kontakte zu Politik, Ministerien, Verbänden und Organisationen geknüpft werden, heißt es in einer Mitteilung. Leiter des vierköpfigen Teams wird Nobert Lemken, der zuvor für die Bayer AG Pflanzenschutzthemen in der Bundeshauptstadt vertrat.

Ihm zur Seite stehen Luise Baar (zuständig für Umwelt und Energie), Silvia Warth (zuständig für europäische Angelegenheiten und nachhaltige Lieferketten) sowie Leif Balz (zuständig für Ernährung und Agrar), die alle seit Jahren für die Schwarz-Gruppe tätig sind. Ähnliche Büros unterhält die Schwarz-Gruppe bereits in Brüssel und Neckarsulm.

Die Schwarz-Gruppe ist damit auch nicht das einzige regionale Unternehmen, das eine eigene Repräsentanz in der Bundeshauptstadt unterhält: Der Künzelsauer Würth-Konzern ist dort bereits seit 2002 vertreten und betreibt seit 2007 auch eine Repräsentanz in Brüssel.


Heiko Fritze

Heiko Fritze

Autor

Heiko Fritze arbeitet seit 2001 bei der Heilbronner Stimme. Er ist für die Redaktion Wirtschaft & Politik tätig.

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