Deutsche Autobauer sollen auch künftig führende Rolle spielen

Wirtschaft  Der VDA-Chef Bernhard Mattes setzt auf eine weltweite Marktführerschaft deutscher Autobauer auch bei E-Modellen.

Von Hans-Jürgen Deglow
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Bernhard Mattes
Der VDA-Präsident möchte den Ausbau von Ladestationen im privaten forciert wissen – nur so gelänge die Antriebswende. Foto: VDA/Thomas Koehler/photothek.de

Bernhard Mattes führt den Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA), der Unternehmen mit 820.000 Mitarbeitern vertritt. Der 62-Jährige ist überzeugt: Die Branche schafft die Transformation und wird auch bei neuen Antriebsarten Marktführer sein.

Im Interview mit der Heilbronner Stimme in der Berliner VDA-Zentrale  äußert sich Mattes auch über Fahrverbote, den Verkehr auf der A6 und im Ruhrgebiet - und zeigt sich als begeisterter Europäer.

 

Herr Mattes, Sie sind passionierter Läufer. Wenn Sie den Wandel in der Automobilindustrie mit einem Marathon vergleichen − an welchem Kilometer der Strecke befinden wir uns?

Bernhard Mattes: Ein Marathon ist mit seinen gut 42 Kilometern eine echte Herausforderung. Wenn ich auf die Transformation der Automobilindustrie blicke, dann befinden wir uns nach einem guten Start jetzt zwischen Kilometer fünf und zehn. Wir haben also noch eine große Strecke zu bewältigen, aber der Weg hin zu Mobilitätsanbietern mit unterschiedlichen Antriebsarten ist gut ausgeschildert.

 

Der internationale Wettbewerb ist hart...

Mattes: Sicher, aber das war er immer. Die deutsche Automobilindustrie ist durchtrainiert und fit, das zeigen die vielen Innovationen und Patente bei den Antrieben oder beim autonomen Fahren. Ich sehe eine gute Chance, dass uns diese Transformation gelingt, dass wir weiterhin erfolgreich sind und im globalen Wettbewerb auch künftig eine führende Rolle einnehmen werden.

 

Wo sehen Sie die stärkste Konkurrenz? Aktuelle Zahlen zeigen, dass bei den Umweltbonus-Anträgen mehrere ausländische Hersteller in der Spitzengruppe dabei sind.

Mattes: Schauen wir uns die Zahlen genau an: Die deutschen Marken haben bei den Umweltbonus-Anträgen im bisherigen Jahresverlauf einen Anteil von 65 Prozent. Bei den Neuzulassungen von E-Modellen ist unsere Marktanteil mit 66 Prozent noch etwas höher. Unter den Top-Ten der meistverkauften Elektro-Pkw finden wir sechs deutsche Modelle. Und auf dem obersten Treppchen steht ebenfalls ein deutsches Elektroauto. Das zeigt: Wir sind gut aufgestellt. Jedes zweite Elektroauto, das in der EU neu zugelassen wird, trägt ein deutsches Markenzeichen.

Europaweit haben unsere Unternehmen einen Marktanteil von 50 Prozent bei den Elektroautomobilen. Insgesamt ist das Volumen noch gering, aber es wächst stetig.  In Deutschland sind 1,9 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen Elektrofahrzeuge, EU-weit sind es 1,8 Prozent, in den USA 1,7 Prozent. Selbst in China sind es lediglich 3,7 Prozent.

 

Klingt, als seien Sie von der weiteren Marktführerschaft deutscher Autobauer sehr überzeugt.

Produktion bei Audi
Auch die Autobranche braucht viele neue Fachkräfte. Das Foto zeigt eine Auszubildende bei Audi in Ingolstadt. Foto: dpa

Mattes: Das bin ich. Denn weltweit wächst die Nachfrage, und wir bewegen uns in stabilen Märkten. Die drei wichtigsten Märkte − Europa, USA, China − sind 2018 jeweils auf hohem Niveau. Im Premiumsegment haben wir einen Weltmarktanteil von 70 Prozent. Zwei Drittel der Pkw deutscher Konzernmarken werden im Ausland gefertigt. Hier in Deutschland haben wir eine stabile Basis mit über fünf Millionen Autos, die pro Jahr vom Band rollen, und mehr als 820 000 Mitarbeitern in den Stammbelegschaften. Aus diesem starken Heimatmarkt heraus entwickeln wir uns weltweit. Der größte Markt ist China. Etwa 24 Millionen Autos werden dort pro Jahr verkauft, gut jedes fünfte davon kommt von deutschen Konzernmarken.

 

Transformation kostet − wie hoch sind die Investitionen?

Mattes: Deutsche Hersteller und Zulieferer investieren in den nächsten drei Jahren rund 40 Milliarden Euro in alternative Antriebe, vor allem in die Elektromobilität. Die Zahl der Modelle mit E-Antrieb wird sich im gleichen Zeitraum von derzeit 30 auf über 100 mehr als verdreifachen. Es bewegt sich viel. Die Unternehmen packen ihre Strukturen an, richten Produktionsstätten neu aus.
 

So hat Volkswagen kürzlich bekanntgegeben, die Produktion in Emden und Hannover ganz auf den Elektro-Antrieb umzustellen.

Mattes: Das ist ein Beispiel. Auch die anderen deutschen Unternehmen richten ihre Produktion auf einen veränderten Mix aus Fahrzeugen mit alternativen und sehr effizienten herkömmlichen Antrieben, also Benzinern und Dieselautos, aus. Diese breite Herangehensweise ist der richtige Ansatz. Wir gehen davon aus, dass bis 2025 etwa 15 Prozent der Pkw-Neuzulassungen elektrisch unterwegs sein werden. 2030 wird der E-Anteil noch höher sein. Die Produktionskapazitäten und -strukturen müssen also angepasst werden.

 

Ist der Elektroantrieb für Sie die beste aller Lösungen?

Mattes: Für die verschiedenen Anwendungen gibt für es unterschiedliche Antriebsarten. Wir haben auf der IAA in Hannover gesehen, welches Potenzial Flüssiggas für schwere Lkw bietet. Das gilt auch für Plug-in-Hybride und rein batterieelektrischer Antrieb bei Lieferwagen und Stadtbussen. Sich für die Zukunft rüsten bedeutet: Technologien ausprobieren und prüfen, was in welchem Segment am besten funktioniert. Technologischer Wandel ist kein Alleinstellungsmerkmal des Silicon Valley.


Müssen Autobauer in Anbetracht der Kosten mehr kooperieren?

Mattes: Natürlich bewertet jedes Unternehmen für sich, wie effizient es die Transformation meistern kann. Jedes Unternehmen entwickelt seine eigene Strategie, das kann auch Kooperationen einschließen.

 

Investiert wird auch in die Umtauschprämie.

Mattes: Ich bin fest davon überzeugt: Mit der Bestandserneuerung werden wir am schnellsten die größte Wirkung beim Thema saubere Luft erzielen. Nicht jeder Kunde kann sich trotz Prämie den Umstieg auf ein Neufahrzeug leisten. Deshalb haben wir ja auch die Möglichkeit geschaffen, einen jungen Gebrauchten zu wählen.

 

Wie funktioniert der Austausch über den Wandel mit den staatlichen Entscheidungsträgern?

Mattes: Bei vielen Themen, etwa bei der Festlegung von Rahmenbedingungen, ist ein Austausch zwischen Politik und Industrie für beide Seiten sinnvoll und notwendig. Denken Sie beispielsweise an die Ladeinfrastruktur und die Frage, wie es gelingt, rasch Ladestationen in die Garagen von Mehrfamilienhäusern zu bekommen. Dazu müssen auch die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Die nationale Plattform „Zukunft der Mobilität“ ist zudem ein gutes Forum, um über alle Fragen der künftigen Mobilität und die dafür notwendigen Voraussetzungen zu diskutieren. 

 

Elektrofahrzeuge
Ein Elektroauto steht an einer Ladestation. Foto: Sven Hoppe/dpa

Insbesondere Mieter in Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümer haben tatsächlich derzeit keine rechtliche Handhabe, um eine eigene private Ladestation an ihrem Stellplatz zu installieren. Warum ist auch der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur so wichtig?

Mattes: Zwei Orte zum Laden sind wichtig: Zu Hause, weil dort das Auto die längste Zeit steht. Zum anderen der Parkplatz beim Arbeitgeber. Alle anderen Optionen – etwa Induktionsschleifen an Ampeln – sind eher ergänzend, weil die Verweildauer kurz oder die Einrichtung teuer ist. Wir sollten den Ausbau privater Ladestationen voranbringen, aber auch die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, damit Arbeitgeber gerne bereit sind, Ladestationen auf betrieblichen Parkplätzen einzurichten. 

 

Letztlich geht es darum, Emissionen zu senken…

Mattes: Wir müssen das Thema saubere Luft umfassend betrachten. Die NO2-Emissonen im Straßenverkehr sind seit 1990 um 70 Prozent gesunken. Wir haben in Deutschland kein Flächenproblem, es geht um bestimmte Messstationen in einigen Städten, deren Jahreswerte noch zu hoch sind. Was kann bei Autos, Bussen, Transportern und schweren Nutzfahrzeugen noch getan werden?  Wir haben bei den Verbrennern schon enorme Fortschritte gemacht. Dass zahlreiche, aber leider nicht alle Städte ihrerseits sehr aktiv sind, übrigens auch in Mobilitätskooperationen mit der Automobilbranche, zeigen die Abrufe aus dem Fonds Saubere Luft. 

 

In der Debatte wird meist nur die Autobranche als Verursacher genannt…

Mattes: Auch andere Quellen sind nicht zu vernachlässigen, wenn man nach Lösungen sucht. In Köln erzeugt auch die Rheinschifffahrt Emissionen, in Kiel ist es der Fährhafen. Private Öfen haben ebenfalls Einfluss auf die Luftqualität. Aber das soll nicht ablenken. Die deutsche Automobilindustrie ist sich ihrer Verantwortung bewusst und stellt sich dem Wandel.

 

Autoverkehr im Ruhrgebiet
Blick auf die A40 – hier drohen Fahrverbote für Diesel. Foto: dpa

Nach einem Gerichtsurteil kommt erstmals ein Fahrverbot auf einer Autobahn. Sie kennen die A40?

Mattes: Sogar sehr gut, ich war früher beruflich oft im Ruhrgebiet unterwegs. Ich weiß um die Bedeutung der A40 als Lebensader einer ganzen Region, für den lokalen wie auch den Transferverkehr. Ich nehme an, dass nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen die nächste Instanz angerufen wird. Wir müssen auch die Machbarkeit ins Auge fassen. Solche Verkehrsschnellwege sind notwendig. Sie wurden gebaut, um den Verkehrsfluss zu optimieren.

 

Welche Folgen kann ein Fahrverbot für ältere Diesel auf der A40 haben?

Mattes: Wenn eine Magistrale wie die A40 durch Essen für viele Autofahrer gesperrt wird, sucht sich der Verkehr neue Wege. Es drohen Staus innerorts, direkt in Wohngebieten, weil die Leute dann auf anderen Straßen zur Arbeit fahren müssen. Wenn Autos nicht nur im Stop-and-Go unterwegs sind, funktioniert auch die Abgasnachbehandlung viel besser. Fahrverbote haben viele Nachteile, vor allem für die Bürger. Schneller und wirksamer ist die Bestandserneuerung, die wir vorantreiben. Weitere sinnvolle Instrumente sind Softwareupdates, optimierte Ampelschaltungen, intelligente Parkleitsysteme, digitale Parkplatzsuche. Das senkt  Emissionen und reduziert Staus.

 

Mobilität lebt in der Tat von freien Straßen. Auf der A6 zwischen Heilbronn und Hockenheim stehen Sie wegen zahlreicher Baustellen derzeit im Dauerstau...

Mattes: Die Erneuerung und der Ausbau vieler Autobahnstrecken ist notwendig. Es reicht nicht, eine funktionierende digitale Infrastruktur zu haben, es muss auch real und physisch auf allen Wegen laufen. Fließender Verkehr bedeutet weniger Emission. Außerdem entsteht ein beträchtlicher volkswirtschaftlicher Schaden, wenn die Beschäftigten im Stau stehen, und nicht produktiv sein dürfen.

 

Was antworten Sie einem Dieselfahrer auf seine Frage, warum die Branche nicht für die Folgen der Schummelsoftware geradestehen muss?

Mattes: Software-Manipulationen sind durch nichts zu rechtfertigen. Die Fahrzeuge wurden aber durch die verpflichtenden Softwareupdates nachgebessert und sind nun wieder rechtmäßig im Straßenverkehr unterwegs. Mit freiwilligen Software-Updates und Umtauschprämien leisten unsere Hersteller einen weiteren wichtigen Beitrag. Und in den Fonds Saubere Luft der Bundesregierung haben sie einen dreistelligen Millionenbetrag einbezahlt. Wir reduzieren im Übrigen auch den Kraftstoffverbrauch weiter. Der neue WLTP-Standard ist deutlich realitätsnäher, aber auch er kann natürlich nicht hundertprozentig den tatsächlichen Verbrauch auf der Straße abbilden.

 

Wie kann man ausländische Autobauer heranziehen?

Mattes: Hier fehlt die rechtliche Handhabe. Es gab Gespräche, auch das ein oder andere Software-Update. Aber kein Importeur hat sich am Fonds beteiligt. Das ist bedauerlich, der Dieselanteil ausländischer Hersteller hierzulande ist ja nicht gerade unwesentlich.

 

Wie bewerten Sie den Trend zum SUV?

Mattes: Ob China, USA oder Europa – alle Märkte weisen steigende SUV-Verkaufszahlen auf. Dabei geht der Trend klar in Richtung kleine und kompakte SUV, oft auch mit Frontantrieb statt Allrad. Von allen Segmenten haben SUV in Deutschland seit dem Jahr 2008 die höchste CO2-Reduktionsrate: minus 34 Prozent. Die Modelle sind nicht nur häufig mit modernsten Dieselmotoren ausgestattet, sondern kommen zunehmend als Plug-in-Hybrid oder rein elektrisch auf den Markt. SUV sind zudem wegen ihrer größeren Lade- und Passagierkapazität beliebt, sie bieten eine sehr gute Rund-um-Sicht und vermitteln ein hohes Sicherheitsgefühl.

 

Noch zu einem ganz anderen Thema. Der Unternehmer Reinhold Würth hat kürzlich stark für eine offene Gesellschaft geworben - auch, um künftige Facharbeiter aus dem Ausland nicht abzuschrecken. Anerkannte Flüchtlinge sollten integriert und ausgebildet werden. Bereitet Ihnen die Stimmungslage in Deutschland Sorge?

Mattes: Das Thema beschäftigt uns. Wir brauchen unbedingt eine offene Gesellschaft. Ich bin zutiefst davon überzeugt: Weltoffenheit, Toleranz und Respekt spielen eine entscheidende Rolle in unserem Leben, im privaten Umfeld ebenso wie im Unternehmen. Die positive Wirkung für die Belegschaft, die sich aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammensetzt, ist nicht zu unterschätzen.

 

Ist das Ihre persönliche Erfahrung?

Mattes: Ja, bei meinem früheren Unternehmen Ford etwa sind Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen beschäftigt. Sie begegnen sich mit einem großen Maß an Toleranz und Respekt, es gibt wenig Konflikte. Dieser Blick ist insbesondere wichtig für Firmen, die über Grenzen hinaus agieren und weltoffen sind. Diese Weltoffenheit wird in unseren Mitgliedsfirmen – bei großen Konzernen ebenso wie bei Zulieferern - gelebt. Eine vielfältige Mitarbeiterschaft ist ein Erfolgsfaktor.

 

Muss man mehr für Europa und seine Vorzüge – Stichwort Schengen - werben?

Mattes: Wie erleben leider derzeit eine zunehmende Europafeindlichkeit, Tendenzen zu mehr Protektionismus in vielen Ländern, die Brexit-Debatte. Aber das Thema Brexit zeigt: Auch wenn ein Land ausschert, halten die anderen 27 EU-Staaten zusammen. Wer nur in Kategorien des Nationalstaats denkt, gefährdet nicht nur Wertschöpfungsketten. Wir machen uns doch heute kaum noch Gedanken darüber, dass freies und unbeschwertes Reisen ins Ausland lange keine Selbstverständlichkeit war. Das ist eine große Errungenschaft eines friedlichen, freiheitlichen und vereinten Europas.

 

Aber über diese und andere Errungenschaften wird derzeit kaum gesprochen…

Mattes: Wir diskutieren zu viel die Schwächen Europas und viel zu wenig Europas Stärken. Einmal im Jahr mit der Karlspreis-Verleihung Europa zu zelebrieren, reicht nicht. Adenauer und de Gaulle haben das Fundament für die deutsch-französische Freundschaft gelegt, sie ist über Jahrzehnte weiter gewachsen. Aber jede Beziehung bedarf ihrer Pflege. Es ist deshalb gut, dass sich beide Seiten intensiv umeinander bemühen.

 

Sie sind gerade für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Was denken Sie, wie wird die Transformation 2020 vorangekommen sein?

Mattes: Ich bin davon überzeugt, dass wir 2020 mit der Entwicklung alternativer Antriebe erheblich weiter sind und viel mehr Modelle im Markt sehen werden. Durch die Bestandserneuerung werden dann an vielen der heute noch kritischen Messstellen die Jahresgrenzwerte unterschritten. Auch bei der vernetzten Mobilität und Digitalisierung erwarte ich deutliche Fortschritte. Unterm Strich: Die Antriebswende wird 2020 insgesamt einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Manchem geht es derzeit vielleicht nicht schnell genug, aber wir packen die Aufgaben an. Die Ergebnisse werden in wenigen Jahren für alle sichtbar sein.  


Bernhard Mattes
Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie VDA. Foto: VDA/Thomas Koehler/photothek.de

Zur Person 

Bernhard Mattes, geboren am 8. Juli 1956 in Wolfsburg, wurde bereits früh von der Autoleidenschaft geprägt. Sein Vater war Manager bei Volkswagen. Bernhard Mattes studierte Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hohenheim. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ökonom begann er 1982 seine Berufslaufbahn bei BMW. 1999 wechselte er nach Köln, wo er bei der Ford-Werke AG Vorstand für Vertrieb und Marketing wurde. Am 12. September 2002 wurde er Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG. Am 1. Januar 2017 wechselte Mattes in den Aufsichtsrat. Am 1. März 2018 wurde er zum Präsidenten des VDA gewählt und soeben für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. 

Mattes ist verheiratet und hat zwei Töchter. Privat spielt der Fan des 1. FC Köln gerne Tennis, Golf und fährt Ski. Im FC-Stadion hat das Ehepaar Mattes seit Jahren Stammplätze. In dieser Saison hat Bernhard Mattes aber wegen seiner vielfältigen Verpflichtungen erst ein Heimspiel geschafft, verrät er: das Spiel gewann Köln mit 8:1 gegen Dresden. 

 


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