Audi: Neue Regelung für Vorruhestand

Ingolstadt/Neckarsulm  Tiefe Einschnitte ins Personal und in die Unternehmensstruktur sollen Audi für die Zukunft fit machen. Jetzt wurde ein neues Vorruhestandsprogramm auf den Weg gebracht.

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Audi-Mitarbeiter im Werk Neckarsulm. Foto: dpa

Im November 2019 hatten sich Unternehmen und Arbeitnehmervertreter auf ein Paket verständigt, das bis 2025 den Abbau von bis zu 9500 Arbeitsplätzen an den deutschen Standorten vorsieht. Nun wurde dafür ein Vorruhestandsprogramm vereinbart.

Das freiwillige Angebot gilt für Tarifmitarbeiter, die zwischen dem 2. Juli 1957 und dem 31. Dezember 1961 geboren sind. Zusätzlich angesprochen werden Mitarbeiter des Jahrgangs 1962 unter bestimmten Voraussetzungen.

2500 Mitarbeiter kommen infrage

Wer sich für das Programm entscheidet, erhält monatlich ein anteiliges Vorruhestandsgeld bis zum frühestmöglichen Renteneintritt. Nach Angaben von Audi kommen rund 2500 Mitarbeiter für die Vorruhestandsregelung infrage. Alle Audianer, die sich dafür entscheiden, wechseln zum 1. Juli diesen Jahres in den Ruhestand.

„Mit diesem Angebot wollen wir unseren langjährigen und treuen Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement danken“, sagt Personalvorstand Wendelin Göbel. 


Alexander Schnell

Alexander Schnell

Ressortleiter Leben und Freizeit

Alexander Schnell leitet seit 1. Juni 2006 das Ressort Leben und Freizeit und ist damit für alle Sonderveröffentlichungen des Medienunternehmens zuständig. Dazu gehören unter anderem auch das Wochenendmagazin Freizeit und die Autostimme. Ein Spezialgebiet des gebürtigen Heilbronners sind alle Themen rund ums Auto und Mobilität. Darüber hinaus ist Schnell Mitglied der Chefredaktion.

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